Sturmtief
Siglinde fegte mit bis zu 128 km/h über Wien

Im 20. Bezirk durchschlugen große Äste eines morschen Baumes die Dachflächenfenster einer Wohnung.
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  • Im 20. Bezirk durchschlugen große Äste eines morschen Baumes die Dachflächenfenster einer Wohnung.
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  • hochgeladen von Sophie Alena

Es war für viele Wiener eine schlaflose Nacht. Schuld war Sturmtief Siglinde, das mit Spitzengeschwindigkeiten von 128 km/h über die Stadt fegte. Die Feuerwehr verzeichnete 150 Einsätze.

WIEN. Die höchsten Geschwindigkeiten wurden laut Martin Kulmer von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) auf der Jubiläumswarte gemessen. Dort erreichte der Sturm 128 km/h. 102 km/h waren es auf der Hohen Warte, 100 km/h in Unterlaa. In der Inneren Stadt wurden 92 km/h gemessen.

In Wien sei das Schlimmste überstanden, so Kulmer. Mit Windspitzen von 80 bis 90 km/h falle der Sturm am Mittwoch etwas schwächer aus. Windig bleibt es aber bis Donnerstag, da kann es bis um die Mittagszeit noch zu Windböen kommen.

150 Feuerwehreinsätze

In Wien musste die Berufsfeuerwehr seit Dienstagabend bis Mittwoch 8.30 Uhr zu 150 zusätzlichen Einsätzen ausrücken. Es mussten lose Äste gesichert, gelockerte Dacheindeckungen fixiert und umgestürzte Bäume und Bauzäune entfernt werden. 

In Wien–Brigittenau durchschlugen große Äste eines morschen Baumes die Dachflächenfenster einer Wohnung. Der Wohningsinhaber wurde dabei am Kopf leicht verletzt, musste aber nicht ins Krankenhaus gebracht werden. Der Baum wurde im erforderlichen Ausmaß abgetragen und die Fenster abgedeckt. Die Wohnung ist zurzeit nicht bewohnbar.

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