Equal Pay Day: "Sind noch lange nicht am Ziel"

Vorzeigebetrieb MVG: Hier wird die gleiche Bezahlung, unabhängig vom Geschlecht, bereits gelebt. Gabriele Heinisch-Hosek (5.v.re.) und Monika Koller (2.v.re.) machten sich davon ein Bild.
  • Vorzeigebetrieb MVG: Hier wird die gleiche Bezahlung, unabhängig vom Geschlecht, bereits gelebt. Gabriele Heinisch-Hosek (5.v.re.) und Monika Koller (2.v.re.) machten sich davon ein Bild.
  • hochgeladen von Angelika Kern

Den steirischen "Equal Pay Day", also den Tag der Lohngleichheit zwischen Männer und Frauen, am vergangenen Montag nutzte NR-Abg. und SPÖ-Frauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek für einen Besuch im Dienstleistungszentrum Kapfenberg. Gemeinsam mit Monika Koller, Kandidatin zum Nationalrat und Stadtfrauenvorsitzende der SPÖ in Kapfenberg, machte sie sich ein Bild von der Mürztaler Verkehrsgesellschaft (MVG), die praktisch als Vorzeigebetrieb gilt, denn: "Bei uns verdienen Frauen und Männer gleich viel", versichert GF Gerhard Deutsch.

Dementsprechend gestiegen ist in den letzten Jahren der Frauenanteil:

"Wir beschäftigen insgesamt 117 Angestellte, davon 82 Männer und 35 Frauen. 13 Frauen sind allein im Lenkbereich beschäftigt, das ist eine Quote von 15 Prozent", rechnet Betriebsratsvorsitzender Kurt Zwirn vor.
"Österreichweit sind wir aber noch nicht am Ziel", so Heinisch-Hosek, "die Lohnschere schließt sich zwar langsam, aber Ziel muss die absolute Gleichheit sein."
Und Monika Koller: "Erst wenn der Lohnzettel nichts mehr über das Geschlecht aussagt, sind wir am richtigen Weg."

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