Stadtwerke Kapfenberg
Großer Baufortschritt beim Biomasse-Heizwerk
Die Bauarbeiten am Biomasse-Heizwerk der Stadtwärme Kapfenberg schreiten zügig voran. Die Bauarbeiten liegen absolut im Zeitplan, am 1. Juli wird schon die Dachgleiche gefeiert.
KAPFENBERG. Sie sind wahrlich nicht zu beneiden: jene Arbeiter, die derzeit fleißig am Baufortschritt des Biomasse-Heizwerkes in der Kapfenberger Krottendorfer Straße werken. Die Hitze dieser Tage setzt natürlich auch ihnen gewaltig zu; deshalb wird geachtet, dass ihnen – so wie in der aktuellen Hitzeschutzverordnung vorgesehen – genügend Schatten und kühle Getränke zur Verfügung stehen.
Rascher Baufortschritt
Der Fortschritt an der Baustelle ist beeindruckend; in nur wenigen Monaten – Baustart war Ende Jänner – wurde einiges weitergebracht, man kann praktisch von außen zusehen, wie Tag für Tag was weitergeht. "Das Biomasse-Heizwerk mit Keller und Erdgeschoß ist bereits in Massivbeton aufgebaut, teilweise sind auch die Deckenkonstruktionen schon im Entstehen, Teile der Anlage sind schon da und auch das Bürogebäude steht bereits in Massivholzbauweise fertig da", schildert Stadtwärme- und Stadtwerke-Geschäftsführer Daniel Grill voller Stolz.
- So geschäftig geht's derzeit auf der Baustelle zu.
- Foto: MeinBezirk/Angelika Kern
- hochgeladen von Angelika Kern
"In den nächsten Tagen werden die Decken fertiggestellt, die Dachdecker werden die Dächer abdichten, dann kommen schon die Fenster und die Außentüren sowie die Fassade. Für 1. Juli ist die Gleichenfeier geplant. Wir liegen sowohl arbeitstechnisch als auch kostentechnisch voll im Zeitplan; läuft alles so gut weiter, werden wir Ende September/Anfang Oktober fertig sein."
Durchgetakteter Zeitplan
Dass alles quasi wie am Schnürchen läuft, dafür ist ein penibler Zeitplan verantwortlich. "Die bauausführende Firma Porr hat uns ein Board zur Verfügung gestellt, auf dem für jede Kalenderwoche genau aufgelistet ist, wann welche Arbeiten zu erledigen ist. Das ganze muss natürlich genauestens abgestimmt werden, damit die Abläufe passen", erklärt Grill.
- So durchgetaktet sind die Kalenderwochen auf der Großbaustelle.
- Foto: MeinBezirk/Angelika Kern
- hochgeladen von Angelika Kern
Jeden Dienstag gibt's eine Tiefbau-Baubesprechung, jeden Mittwoch eine Hochbau-Baubesprechung. "Bei diesen Besprechungen sind immer alle Gewerke mit dabei, damit auf nichts vergessen wird. Unterstützung erhalten wir dabei von einem externen Planungsbüro, das über genügend Erfahrung im Bau von Heizwerken verfügt."
Darin liegt momentan auch die größte Herausforderung: Alle Gewerke so zu koordinieren, dass die Abläufe perfekt ineinander greifen. "Bislang hat das recht gut funktioniert, weil man sich auf die Firmen – übrigens vorwiegend Unternehmen aus der Region – absolut verlassen kann", streut Grill allen Beteiligten Rosen.
Positives Feedback
Der Bau des Biomasse-Heizwerkes – übrigens das größte Infrastrukturprojekt in der Geschichte der Stadtwärme, die eine 100 Prozent-Tochter der Stadtwerke ist – ist natürlich ein großer Hingucker in der Stadt Kapfenberg. Schon wenn man von der Autobahn abfährt, sticht einem die Großbaustelle ins Auge, dementsprechend gibt's auch Reaktionen aus der Bevölkerung: "Aber durchaus positive, alle sehen das Projekt sehr positiv", beschreibt Grill.
- So soll das neue Biomasseheizwerk mitsamt Bürogebäude in der Krottendorfer Straße ab Herbst 2026 aussehen.
- Foto: Ringhofer & Partner GmbH
- hochgeladen von Angelika Kern
Besonders freuts ihn, dass in diesem Rahmen nun auch schon der vor etwa zwei Jahren neu geschaffene Lehrberuf des Fernwärmetechnikers angeboten werden kann. "Da sieht man natürlich bei einer Baustelle mit dieser Dimension besonders viel."
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