FH Joanneum Kapfenberg
Virtuelles Zentrum gibts jetzt auch real

Bei der Eröffnung: Karl Peter Pfeiffer, Martin Payer, Sonja Gögele, Barbara Eibinger-Miedl und Christoph Ludwig.
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  • Bei der Eröffnung: Karl Peter Pfeiffer, Martin Payer, Sonja Gögele, Barbara Eibinger-Miedl und Christoph Ludwig.
  • Foto: FH Joanneum/Manfred Terler
  • hochgeladen von Angelika Kern

Das virtuelle Gründerzentrum "KAIT" an der FH Joanneum gibts seit kurzem auch als reales Beratungszentrum.

Im Jahr 2019 wurde KAIT – der Kapfenberg Accelerator für IT – an der FH Joanneum als rein virtuelles Coaching- und Consulting-Programm am Institut Internet-Technologie & -Anwendung gegründet. Ziel der neuen, rein virtuellen Einrichtung war es, IT-Studierende sowie Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer, die sich in der IT-Branche selbständig machen wollen, bei der Umsetzung ihrer Ideen in der Region Obersteiermark zu unterstützen.
Was bislang nur virtuell möglich war, gibts seit kurzem aber auch real: Vor wenigen Wochen wurde das KAIT vom rein virtuellen zum realen Beratungszentrum an der FH umfunktioniert. "Wir sind ein Start-up-Center, das ein umfassendes Angebot bereitgestellt: Beginnend bei der Infrastruktur wie etwa Meeting- und Seminarräume, über die Beratung durch IT-Lehrende der FH Joanneum bis hin zur Hilfe in Förderungs- und Finanzierungsfragen können wir alles anbieten", erklärt Sonja Gögele, Leiterin des Instituts Internettechnologien & -Anwendungen.

Hilfe in allen Belangen

Junge Gründer stehen mit ihrem Schritt in die Selbständigkeit vor vielen großen, davor oft noch unbekannten Herausforderungen. Der Kapfenberg Accelerator für IT und die Stadtgemeinde Kapfenberg unterstützen genau diese motivierten Menschen, etwa beim Aufbau von Netzwerken oder der Einrichtung der nötigen Infrastruktur wie etwa Büroflächen. Gefördert wird KAIT vom Land Steiermark (Wirtschaftsressort), der Steirischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft m.b.H. SFG, der WKO Bruck-Mürzzuschlag und der Stadtgemeinde Kapfenberg.

Best praktice

Ein Beispiel dafür, wie es funktionieren kann, ist Maximilian Schaufler. Er hat 2001 den ersten Jahrgang des Studiengangs, der damals noch "Internettechnik und -management" hieß, besucht. Gemeinsam mit seiner Frau und Geschäftspartnerin Nicole Schaufler führt er die in Kapfenberg ansässige "Castana Solutions GmbH". Das Unternehmen programmiert Apps für Firmen im Bereich der Datenverarbeitung. "Wir optimieren Prozesse, indem wir unsere digitalen Lösungen optimal an unsere Kunden anpassen", schildert Maximilian Schaufler.
Zu seinen Kunden zählen regionale Betriebe genauso wie große internationale, darunter voestalpine Aerospace, Engie oder Infraserv Höchst. Drei der sechs Mitarbeiter sind Studierende der FH in Kapfenberg; dazu kommt ein Lehrling im Beruf Applikationsentwicklung & Coding, den Schaufler selbst ausbildet.
Angesiedelt wurde der Betrieb in der Kapfenberger Innenstadt über das Standortmanagement der Stadtgemeinde Kapfenberg, auf das auch KAIT zurückgreift. Durch den Standort in der Innenstadt profitiert auch die Stadt Kapfenberg, erklärt Standortmanager Thomas Schaffer-Leitner: "Es ist uns ein großes Anliegen jungen Unternehmerinnen und Unternehmern und vor allem IT-Start-ups einen fruchtbaren Boden zu bieten, um damit gleichzeitig den Bedürfnissen, welche die Digitalisierung für die großen Konzerne mit sich bringt, gerecht zu werden."


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