Zahl der arbeitslosen Frauen ist gestiegen

Im Bezirk Leoben waren im September mehr Frauen arbeitslos als Männer.
  • Im Bezirk Leoben waren im September mehr Frauen arbeitslos als Männer.
  • Foto: AMS/Spiola
  • hochgeladen von Wolfgang Gaube

GRAZ, LEOBEN. Ein gebremster Anstieg der Arbeitslosigkeit und eine weitere Zunahme der Beschäftigungsverhältnisse charakterisieren die steirische Arbeitsmarktentwicklung im September. Mit 29.364 arbeitslosen SteirerInnen steigt die Arbeitslosigkeit im September in der Steiermark um 1.534 Betroffene oder 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Schulungen erhöhten sich um knapp 1,8 Prozent auf 8.460 TeilnehmerInnen, sodass insgesamt 37.824 Menschen (+ 1.680 oder + 4,6 Prozent) beim AMS gemeldet waren. „Damit verlangsamt sich der Anstieg der Arbeitslosigkeit merklich und die Steiermark hat die rote Laterne abgegeben“, erklärt der AMS Landesgeschäftsführer Karl-Heinz Snobe.

Charakteristikum
Mit Ende September 2012 stieg die Zahl der vorgemerkten Arbeitslosen im Bezirk Leoben um 13 Prozent auf 1.557, das ist ein Zuwachs um 175 Personen. 805 vorgemerkten Frauen stehen 752 vorgemerkte Männer gegenüber. Gegenüber dem August 2012 ist die Entwicklung gleichgeblieben. Entgegen dem Steiermarktrend stieg im Bezirk Leoben die Zahl der arbeitslos vorgemerkten Frauen (+ 15 Prozent) stärker als die der Männer (+ 10 Prozent). Der größte Anstieg ist sowohl bei den unter 25-Jährigen als auch bei den über 50-Jährigen zu verzeichnen. "Leider ein Charakteristikum unserer Industrieregion", erklärt Helmut Wiesmüller, Leiter der AMS-Geschäftsstelle Leoben.

Wenig Dynamik
Bei den SchulungsteilnehmerInnen gibt es Ende August einen Rückgang um 9 Prozent (54 Personen). "Damit haben wir im Bezirk Leoben ein Gesamtplus von 121 arbeitslosen Personen. Gegenüber August ergibt das einen geringfügigen Gesamtanstieg von 29 Personen", sagt Wiesmüller.
Der Zugang in die Arbeitslosigkeit ist im September 2012 gegenüber dem Vorjahr gleichgeblieben. Auch die Anzahl der Arbeitsaufnahmen hat sich kaum verändert. Das jetzige Ergebnis sei eine Folge der mangelnden Dynamik am Arbeitsmarkt in den letzten Monaten, vermeldet das AMS. "Nach den Krisenjahren hat sich der Arbeitsmarkt stabilisiert, wir sind jetzt etwa auf dem Niveau von 2006", erklärt der Leobener AMS-Geschäftsstellenleiter.

Länger arbeitssuchend
Die Verweildauer in der Arbeitslosigkeit ist allerdings gestiegen, die Zahl der freien offenen Stellen ist gesunken. Mit 6,3 Prozent liegt die Arbeitslosenquote im Bezirk Leoben über dem Steiermarkdurchschnitt (5,6 Prozent) und Österreichschnitt (6,1 Prozent).

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Autor:

Wolfgang Gaube aus Leoben

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