Hauptplatz Stainz lädt zur Besichtigung ein

Die letzten Spuren von Bauarbeiten wurden beseitigt
  • Die letzten Spuren von Bauarbeiten wurden beseitigt
  • hochgeladen von Gerhard Langmann
Wo: Hauptplatz, 8510 Stainz auf Karte anzeigen

Die Eröffnung fiel denkbar unspektakulär aus. „Jetzt können wir die Absperrtafeln weggeben“, verfügte Marktgemeinde-Koordinatorin Sandrina Schöller und die Zufahrt über den Hauptplatz war freigegeben.

Einen Besuch ist der von der Last des Umbaus befreite Hauptplatz in jedem Fall wert. Sechs Monate hindurch wurde am neuen Erscheinungsbild gefeilt. Eine Zeit, die mit Beeinträchtigungen für Passanten, Betriebe und Besucher verbunden war. „Die Laufkundschaft ist ausgeblieben“, bestätigte Ima-Schuhe-Chefin Maria Halbwirth finanzielle Einbußen im Geschäft. „Mittlerweile“, so ihr Resümee, „sehen die Kunden den Umbau aber positiv.“ Positiv stuft den Ablauf auch Polizei-Postenkommandant Gerhard Bauer ein. „Wir waren zu jeder Zeit einsatzbereit“, versicherte er, immer aktuell über örtliche Gegebenheit informiert gewesen zu sein.

Wie viele Inspektionsgänge Sandrina Schöller auf den Platz machte, hat sie nicht vermerkt. Statistisches Material hat sie aber doch parat. Es wurden 265 Laufmeter Betonrohre, 2.100 m2 Betonsteine, 1.000 m2 Stainzer Platten, 425 Laufmeter Einfassungssteine und 4.300 Laufmeter Erdkabel samt 29 Energieschächten verlegt, 14 LED-Lampen montiert, 14 Düsen für den bodenebenen Springbrunnen installiert und 1.000 m2 Fahrbahnbelag aufgebracht. Die Ulme blieb an ihrem Standort, für weiteres Grün sorgen vier mit Stauden und Gräsern bepflanzte Baum- und Pflanzscheiben. Ebenso – aus Kostengründen - nicht bewegt wurde die Marienstatue. Stichwort Kosten: Das Budget von 3,2 Mio Euro wurde eingehalten.
Die Durchzugsstraße wird unverändert in beiden Richtungen befahrbar sein. Geändert hat sich ihr Status: Sie gilt künftig als Begegnungszone (eigenes Verkehrsschild) zur gemeinsamen Nutzung durch Fahrzeuge und Fußgänger. GKB-Busse befahren den Hauptplatz weiterhin, für die Haltestellen gilt der Stop&Go-Modus. Eine weitere Änderung: Die Zufahrt zum Zentrumsparkplatz über den Anton-Selak-Weg ist möglich.
Schritt Nummer 2 erfolgt im Frühjahr, wenn die Ableitung des Oberwassers über die Bahnhofstraße einschließlich des Rückhaltebeckens im Bereich des Wirtschaftshofes und die Neugestaltung des Zentrumsparkplatzes in Angriff genommen werden.

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