Austro-Pop und Rock im Fokus
„The Young Austria Band“ zu Gast im Krois Haus
- Matthias Sommeregger, Riccardo Graf, Manuel Kober und Christopher Rexeis (v.l.) in ihrem Element
- Foto: Gerhard Langmann
- hochgeladen von Gerhard Langmann
Lagen bisher Bilderausstellungen im Mittelpunkt des künstlerischen Angebots des Krois Hauses in Stainz, rückte das Konzert der "Young Austria Band" die Musik in den Fokus.
STAINZ. Bilderausstellungen mit musikalischer Umrahmung: Darauf lag bisher der Schwerpunkt des künstlerischen Angebots im Krois Haus. Am vergangenen Samstag haben Petra Krois-Ninaus und Roland Krois jedoch die Musik in den Mittelpunkt gerückt. Mit „The Young Austria Band“ stand – wie der Name sagt – eine junge Musikformation auf der Bühne. Dabei: So ganz jung sind Riccardo Graf (Gesang), Manuel Kober (Schlagzeug und Arrangeur), Christopher Rexeis (Gitarre, Gesang) und Matthias Sommeregger (Gitarre) auch nicht mehr. „Im nächsten Jahr feiern wir unser Zehn-Jahr-Jubiläum“, verwies Manager Christopher Rexeis auf die Gründung am 22. Juli 2017.
Damals fanden sich Thomas Leindl und Manuel Kober zusammen, um gemeinsam zu musizieren und Auftritte zu organisieren. „Am meisten spielen wir im Grazer Raum“, verriet der Manager, mit Petra Krois-Ninaus ins Gespräch gekommen zu sein und einen Auftritt im Krois Haus vereinbart zu haben. Stainz kennen die vier Musiker bereits, schon zwei Mal machten sie als Animationsgruppe beim Stainzer Schilcherlauf mit. Ihre Musikrichtung: Rock und Austro Pop.
Ambros, Falco, Fendrich & Co.
Für Scheinwerfer brauchte die Band diesmal nicht zu sorgen, die besorgte die vorabendliche Sonne, welche die Bühne professionell ausleuchtete. Mit keinem Geringeren als Kurt Ostbahn und „Feia“ stieg die Gruppe in das Konzert ein: Du sogst leise ~ na, heite ned ~ bitte woat no! Aber die Musiker, die schon bei Hochzeiten, bei persönlichen Feiern oder dem Bauernbund-Ball ihr Talent zeigten, warteten nicht, sie legten noch einen „Doktor“ drauf: I hea di klopfn ~ aber i huach ned hin! Auch auf Wolfgang Ambros brauchte die Zuhörerschaft nicht lange warten.
„Merkst du net ~ wia ich schau ~ wenn du an mir vorüberschwebst“, frischten sie die „Blume aus dem Gemeindebau“ ein. Und Rainhard Fendrich? Mit „Es lebe der Sport“ machte die Band trotz Fußball-WM, French Open und Zehnkampf-Meeting in Götzis Werbung gegen zu viel Bewegung. Schließlich Johann Hölzl alias Falco: Er rockte sich mit „Amadeus“ durch die Punk-Szene in Wien. Um den Programmquerschnitt abzurunden: Mit „Steppenwolf“, „Spyder Murphy Gang“ oder Roy Orbinson kamen echte Rock-Schwergewichte zu Gehör. „Ich kenne die Burschen schon lang“, war etwa Armin Uitz von Authentizität, Musikalität und Vortrag der Musiker beeindruckt.
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