Totengedenken zu Allerheiligen

Gedenkgottesdienst zu Allerheiligen
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  • Gedenkgottesdienst zu Allerheiligen
  • Foto: Brigitta Hiden
  • hochgeladen von Alois Rumpf

In jahrelanger Tradition gedenken zu Allerheiligen der Kameradschaftsbund zusammen mit der Ortsmusik und den Feuerwehren des Pfarrgebietes- erstmals war auch eine starke Jugendfeuerwehrgruppe der FF Pirkhof dabei- in einer Totenmesse der gefallenen des 1. und 2. Weltkrieges. Dechant und Pfarrer KonsRat Friedrich Trstenjak wies im Gottesdienst auch auf diese Kameradenpflicht hin.
Vor dem Kriegerdenkmal nahmen alle beteiligten Verbände im Anschluss Aufstellung und Pfarrer Trstenjak sprach den Segensspruch.
In seiner Ansprache nahm Obmann des ÖKB St. Stefan ÖkRat Rupert Stipper Stellung nicht nur zu dieser Ehrenpflicht des Gedenkens an die Kameraden, die ihr Leben lassen mussten im Kampf um die Heimat, sondern auch zum Jetztzustand des Österr. Bundesheeres.
„In guter Tradition und Kameradschaft ist es uns zu Allerheiligen eine Ehrenpflicht, an jene Soldaten und Kameraden bzw. Zivilpersonen zu denken, welche in den beiden Weltkriegen ihr Leben lassen mussten bzw. auch an diejenigen, die aus unserem Ortsverband , bei den Freiwilligen Feuerwehren und der Ortsmusik , die durch den Tod herausgerissen wurden.
Das Jahr 2014 ist ein denkwürdiges Jahr- vor 100 Jahren brach der 1. Weltkrieg aus und vor 75 Jahren begann der 2. Weltkrieg. Leid, Elend, Zerstörung waren die Folge- es war eine traurige schmerzerfüllte Zeitepoche. In der 2. Hälfte des Jhdts. gab es wirtschaftliche , technische , aber auch politische Veränderungen und Entwicklungen , wie bei keiner Generation davor. Die Friedensbemühungen in Mittel- und Westeuropa haben gefruchtet. Friede und Freiheit wurde für viele Staaten Realität, global gesehen gab es und gibt es auf der ganzen Welt jedoch viele Konflikte und Kriege- bedenkt man allein den Bürgerkrieg in der Ukraine, dessen indirekte Auswirkungen auch bei uns spürbar sind. Und bedingt durch den Terror durch den „Islamischen Staat“ sind über 9 Millionen Flüchtlinge unterwegs, denen geholfen werden muss“.
Auch Österreich lebe nicht auf einer Insel der Seligen, Wachsamkeit sei geboten, so seine mahnenden Worte.
Besorgt äußerte er sich über die Sparmaßnahmen beim Bundesheer, wobei sich die Österreicher unter Strukturmaßnahmen etwas anderes vorgestellt hätten, denn Kernaufgabe des Bundesheeres sei nach wie vor die Landesverteidigung und der Katastrophenschutz. Auch die Militärmusik gehöre einfach zu feierlichen Anlässen dazu. Hier lobte er die Ortsmusik St. Stefan, die in ihrem Platzkonzert 2014 sogar den Großen Österr. Zapfenstreich intonierte.
„Zum Totengedenken sind zwei wesentliche Dinge zu beachten. Zum ersten man schafft ein äußeres Zeichen- wie z.B. ein Kriegerdenkmal, auf dem Friedhof sind es die Grabkreuze- und zweitens man vergisst die Toten, die Gefallenen, die Verunglückten nicht. Man denkt an sie , man erinnert sich an die Menschen, die man gut gekannt hat und die uns viel bedeuteten. Zum Zeichen dieses Gedenkens schmücken wir diese Gedenkstätten mit Blumen und entzünden Kerzen. Unser Kriegerdenkmal ist sanierungsbedürftig geworden und der Ortsverband wird im kommenden Frühjahr die Erneuerung in Auftrag geben, wir bitten schon jetzt um Unterstützung“.
Und abschließend: „ Denken wir an all unsere Kameraden, welch in unseren Reihen gestanden sind und gedenken wir der Opfer beider Weltkriege. Gott, der Herr gebe allen die ewige Ruhe“.
Das „Lied vom Guten Kameraden“ von der Ortsmusik St. Stefan unter Kplm Heinz Tappler beendete diese Gedenkfeier.

Wo: Totengedenken am Kriegerdenkmal, St. Stefan Ob Stainz, 8511 Sankt Stefan ob Stainz auf Karte anzeigen
Autor:

Alois Rumpf aus Deutschlandsberg

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