17.09.2014, 14:25 Uhr

Glückwunsch zum 75-er an Franz Klinger

Christine und Franz Klinger schauten auf das Wohl der Gratulanten

Georgsberg-Bürgermeister Karl Bohnstingl an der Spitze der Gratulanten.

Dass die Tür von Franz Klinger in Pichling Besuchern immer offen steht, bekam die Gemeindedelegation hautnah mit. Als Bürgermeister Karl Bohnstingl, sein Vorgänger Anton Ruhri und Altvizebürgermeister Josef Jöbstl am vergangenen Montag ihre Glückwünsche überbrachten, war die gute Stube bereits voll: „Da kommen wir gerade richtig“, nahm der Ortschef den vollen Tisch als scherzhaften Einstieg, eine herzliche Gratulation zu überbringen.
Immer ging es in der Kleinlandwirtschaft Klinger nicht so üppig zu. Es waren eher ärmliche Verhältnisse, in denen der Jubilar aufwuchs. Dennoch nutzte Franz Klinger, nachdem er den Betrieb von seinen Eltern übernommen hatte, die 5 ½ Hektar zu einer Bewirtschaftung im Vollerwerb. Sein Erfolgsrezept waren Spezialkulturen wie Gurken, Ribisel, Tabak und Holunder, um die er die Fleisch- und Milchwirtschaft erweiterte. Ein weiterer Glücksgriff: Ehefrau Christine, die er im Jahr 1967 heiratete und die mit Leidenschaft in den Betrieb einstieg. Trotz der Kinder Christian, Thomas und Franz, die in der Folge die Familie bereicherten, war es für Franz Klinger so möglich, zunächst als Warenzusteller und ab 1976 als Gemeindearbeiter bis zu seiner Pensionierung 1999 hauptberuflich tätig zu sein.
Die Doppelbelastung Beruf und Landwirtschaft glich das Geburtstagskind mit sportlicher Tätigkeit aus. Zwar hätte er anfangs lieber Fußball spielen wollen, dem Vater war aber die Arbeit am Hof wichtiger. So blieb die Sparte Schi fahren, die vor allem in der ruhigeren Zeit im Winter möglich war.
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