13.10.2014, 08:36 Uhr

Stainzer Orgel in neuer Hand

Miriam Zebinger hat sich schon eingelebt

Organistin Miriam Zebinger will auch einen Kirchenchor gründen.

Die Orgel in der Pfarrkirche, von der Firma Gebrüder Krenn aus Graz 1980 vollständig neu aufgebaut, zählt mit ihren dreißig Registern und 2.244 Pfeifen zu den größten Orgeln der Steiermark. Seit Anfang Oktober gehorcht sie den Befehlen von Miriam Zebinger (39), nachdem sie davor über zwanzig Jahre von Petra Stelzl zum Erklingen gebracht wurde.
„Ich bin in einer musikalischen Familie aufgewachsen“, hat die im tschechischen Kromĕriž geborene Organistin von ihrer Mutter, einer Musiklehrerin und Organistin, das Orgelspiel quasi in die Wiege gelegt bekommen. Diese Vorbildwirkung mündete im Studium am örtlichen Konservatorium und ab 1998 an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz, wo die begabte Studentin mit Kirchenmusik, Konzertfach Orgel und Instrumentalgesangspädagogik gleich drei Studienfächer belegte. Mehr noch: In das Fachgebiet Kirchenmusik sind die Bereiche Chorleitung und Gesang integriert.
Mit den Sponsionen 2005 schaffte Miriam Zebinger ihren Abschluss und stürzte sich anschließend gleich in mehrere Anstellungen. Sie war als Organistin in Leibnitz tätig, arbeitete als Musiklehrerin an der Musikschule Stainz und leitete einige Gesangschöre. Die Musik war es auch, die sie mit ihrem Mann Andreas zusammenführte. Er war Fagottist bei den Grazer Symphonikern, sie Besucherin eines Konzerts. Mittlerweile wurde der Bund um Tochter Jana bereichert, die Familie bewohnt ein Haus in Wettmannstätten.
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