09.10.2014, 09:40 Uhr

Barockes Gelb für die Stainzer Kirchtürme

Er ragt stolze siebzig Meter in die Höhe

170.000 Euro Kosten für die Renovierung.

Der mächtig in den Himmel ragende Kran ist das sichtbare Zeichen, dass mit den Türmen der Pfarrkirche Stainz etwas passiert. „Von herunten sind sie nicht zu erkennen“, gibt Johanna Theißl, die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Stainz, die Hagelschäden an den Frontflächen und Gesimsen, besonders an der Wetterseite, als Grund für die Renovierungsarbeiten an. Zudem sollen mit den Arbeiten, die im Einklang mit dem Bischöflichen Ordinariat ablaufen, weitere Schäden verhindert werden. Etwas differenzierter schaut die Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt aus, das zwar klare Vorgaben (die endgültige Farbe wird eine Spur heller) erteilt, bei Förderungen aber sehr zurückhaltend ist. Was bei geschätzten Kosten von 170.000 Euro nicht gerade angenehm ist. Warum der Kran? Der Einsatz von Gerüsten wäre weit umständlicher und in der Summe nicht wesentlich billiger gewesen. Durch die Einbringung von Eigenleistung kann die Summe etwas nach unten gedrückt werden.
Die Steuerung des Krans, der den Personenkorb in die luftigen Höhen zieht, erfolgt per Funk. „Die Hakenhöhe beträgt siebzig Meter“, versichert Kranführer Alois Dengg dass mit dem Personenkorb jede gewünschte Position im Turmbereich angesteuert werden kann. Viel Arbeit wurde bereits erledigt, nach dem Waschen mit dem Hochdruckreiniger und dem Spachteln ist die Malerpartie derzeit beim Grundieren der Flächen. Kaum, dass man sich versieht, wird mit dem Schlussanstrich das barocke Gelb zur Wirkung kommen.
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