08.02.2018, 12:08 Uhr

Der Kürbis prägt auch 2018 die regionale Kulturlandschaft

Vielfalt statt Einfalt: Das Kürbisteam bietet auch heuer wieder ganzjährig ein Programm, in dem die Vielfalt mit Theater, Bildender Kunst, Literatur und Musik punktet.

Im 42. Jahr seines Bestehens setzt der Kürbis Wies  - zuletzt mit dem Österreichischen Kunstpreis ür Kulturinitiativen ausgezeichnet - wieder auf ein Programm der Vielfältigkeit. Mit Theater, Bildender Kunst, Literatur und Musik will man dem Publikum eine breite Palette an Kunst aus verschiedenen Genres anbieten. Auch Workshospie, die Zusammenarbeit mit Schulen sowie die Kreativwerkstätten für Kinder und Jugendliche soll es 2018 wieder ganzjährig geben.


(jf). Den Auftakt Kürbisjahres bildet in gewohnter Weise ein Podiumsgespräch, das sich heuer mit dem Thema „Stärkung des ländlichen Raumes durch Kunst und Kultur?“ beschäftigt. Am Freitag, dem 9. Februar, Beginn um 20 Uhr, diskutieren unter der Moderation von Gregor Waltl Prof. August Schmölzer (Schauspieler, Schriftsteller, Privatstiftung „Stieglerhaus“), Anja Weisi-Michelitsch (Feuerwehrmuseum Groß St. Florian), Peter Fasshuber (THEO Oberzeiring, Theaterland Steiermark) und Klaus Hartl (Galerie Marenzi Leibnitz). Unter www.radiowaltl.at kann die kulturpolitische Diskussion auch im Internet verfolgt werden.
Vor dem Podiumsgespräch können im Kürbis Wies Arbeiten der aus Barcelona stammenden und in Graz lebenden Fotografin Noemí Conesa besichtigt werden. Conesa wird ein Jahr lang das Foyer im Theater im Kürbis bespielen. In ihrer aktuellen Ausstellung setzt sie sich mit der Sicht einer spanischen Fotografin, die in einem kleinen Ort der Südoststeiermark landet, auseinander.
Die Vorschau auf das neue Kürbis-Jahr ist viel versprechend. Mit fünf Theaterproduktionen, dem Figurentheaterfestival, Lesungen, Konzerten und Workshops hat das Team um Vereinvorsitzende Ulli Wonisch wieder ein überaus abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. 2017 wurden bei 65 Veranstaltungen an die 5000 Besucher gezählt. 39 Kinder und Jugendliche entdeckten die verschiedenen Bereiche der Kreativwerkstatt für sich.
Das 1998 Jahren von Wolfgang Pollanz herausgegebene Plattenlabel pumpkinrecords hat sich zu einer viel nachgefragten Anlaufstelle für junge österreichische Musik abseits des Mainstreams entwickelt. Als Tonträger Nummer 100 wird heuer ein Vinyl-Doppelalbum mit einer Rückschau auf 20 Jahre pumpkinrecords erscheinen.

Foto: Josef Fürbass
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