25.10.2017, 09:24 Uhr

Eine neue Straßenkarte für alle Fälle

Ein Leidfaden durch die Großgemeinde Wies: Uli Kainz, OT-Bgm. August Nußmüller, Bgm. Josef Waltl, Kartografin Melissa Thomas und GR Karl Kolleritsch (v. l.) freuen sich über die geballte Information in kompakter Form.

Vom Tal der Weißen Sulm bis zu den Ausläufern der Koralpe


Rund 4.600 Einwohner, 1.800 Haushalte – die Marktgemeinde Wies ist seit der Zusammenlegung mit Limberg, Wernersdorf und Wielfresen kräftig gewachsen. Die 76,55 Quadratkilometer große Kommune erstreckt sich vom Tal der Weißen Sulm bis in alpines Gebiet über 1.655 Höhenmeter. Zur besseren Orientierung im ausgedehnten Straßen- und Wegenetz wurde jetzt ein Ortsplan aufgelegt, der alle Stückeln spielt.


(jf). „Es hat vor vielen Jahre schon eine Karte für Wies gegeben“, berichtet Bürgermeister Josef Waltl. Eine Neuauflage sei aufgrund zahlreicher Veränderungen in Erwägung gezogen worden. „2012 war die Karte von Wies schon fertig“, so Gemeindemitarbeiterin Ulrike Kainz, die von Anfang an in das Projekt involviert war. Dann kam das Thema Gemeindefusionierung auf den Tisch, die Umsetzung verzögerte sich. Nach also jahrelangen Vorbereitungen wurde das kartografische Werk nun unter Einbeziehung der drei neuen Ortsteile im Rathaussaal Wies präsentiert.
Der tiefste Punkt liegt in Wies auf 332 m, der höchste am Ochsenstein nahe der Kärntner Grenze auf 1.987 m Seehöhe. Die Adressfindung in der sehr lang gezogenen Kommune ist daher ein wichtiges Thema. Für Bürgermeister Josef Waltl erfüllt der Ortsplan jedoch gleich mehrere Funktionen. „Er dient zur Orientierung in der Großgemeinde und fungiert dank der Initiative von Wirtschaftsausschussobmann August Nußmüller auch als Leistungsschau unserer Betriebe. Der touristische Teil macht auf Schönheiten, Sehenswürdigkeiten und Gastronomie aufmerksam. Sogar die gemeindeübergreifenden Themenwege sind angeführt.“
Die Karte enthält ein Straßenverzeichnis und gibt einen Überblick über öffentliche und Gesundheitseinrichtungen. Auch das Sport- und Freizeitangebot ist aufgelistet. Alle Objekte in der Gemeinde werden mittels Hausnummer bestimmt. Konzipiert und gestaltet wurde das kartografische Werk vom Ingenieurbüro Dipl.-Ing. Johann Rauer in Bad Blumau. Der Ortsplan wurde in einer Auflage von 5.000 Stück gedruckt, er passt in jede Hosentasche. „Die Karte steht uns auch digital zur Verfügung“, erwähnt Waltl einen weiteren Vorteil. „Auf dieser Grundlage können beispielsweise Straßen und Baumkataster bearbeitet werden.“
Um sicher zu stellen, dass die Karte in alle Haushalte kommt, wird sie in diesen Tagen zusammen mit der Gemeindezeitung ausgetragen. Sie liegt jedoch auch im Marktgemeindeamt Wies auf.

Foto: Josef Fürbass
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