16.10.2016, 16:11 Uhr

Stainzer Asylwerber als Gastgeber

Auch Fahrrad fahren will gelernt sein (Foto: KK)
Stainz: Resi Tant' |

In der "Resi Tant" wurde geplaudert, getafelt und getanzt.

Die Hauptarbeit in der Flüchtlingsbetreuung wird von ehrenamtlichen Organisationen erbracht! Die Aussage von Caritas-Direktor Michael Landau hat auch für die Region Stainz Gültigkeit, wo die Initiative Gemeinsam für das Schilcherland wertvolle Impulse setzt.
Wie berichtet, ist „Gemeinsam in Stainz“ gerade dabei, sich als Verein zu strukturieren. Bisher agierten die Protagonisten als freiwilliger Zusammenschluss, das Auftreten als Verein soll das Problembewusstsein in der Bevölkerung der Region Stainz stärken und zudem einen rechtlichen Rückhalt bieten. Nicht von den Gründungsbemühungen betroffen sind natürlich die laufenden Aktivitäten. Jobs, Wohnungen und Ausbildungsplätze benennt Ing. Richard Neschmark, der designierte Obmann, als die dringendsten Anliegen.
Als wichtigstem Faktor wird mit Nachdruck am Erlernen der deutschen Sprache gearbeitet. Ingeborg Stelzer und ihr Team treffen sich regelmäßig in der Unterkunft „Resi Tant“, um mit Lehrbehelfen, Büchern, Computer oder Händen und Füßen Grundlagen zu schaffen.
Als Highlight kann die Einladung der Flüchtlinge zu einem gemeinsamen Abendessen gesehen werden, bei dem geplaudert, getafelt und getanzt wurde. „Gerne machen wir das wieder“, bezeichnete ein Asylwerber das Zusammensitzen als den bislang schönsten Abend in Stainz.
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