10.10.2014, 14:48 Uhr

„Erste politische Weinlese“ mit Landwirtschaftsminister

"Politische Weinlese"-Gastgeber NRAbg Werner Amon
Sankt Stefan ob Stainz: 1. Politische Weinlese beim Herrgott |

Informationsabend beim „Herrgott“

Als „handverlesen“ kann man die Gästeschar beim Weinbau Herrgott in Kirchberg/St. Stefan/Stainz am Mittwoch, 8. Oktober bezeichnen, zu der NRAbg Werner Amon mit seinem Team VP BGF Mag. Jürgen Kovacic und JVP-BO Christian Marx unter dem Titel „Politische Weinlese“ geladen hatten.
Der „Topgast“ des Abends, der vom „ensemble WILDBACHER“ musikalisch ebenso „top“ begleitet wurde, war zweifelsfrei der BM für Land und Forstwirtschaft., Umwelt- und Wasserwirtschaft Dipl.Ing. Andrä Rupprechter. Aber auch LHStv Hermann Schützenhöfer und der Landesrat des Lebensressorts Steiermark Hans Seitinger waren als Ehrengäste erschienen.
Bauernbunddirektor Franz Thoner mit seinem Stv Markus Habisch, GdeBund Obmann Bgm Josef Niggas mit einigen Amtskollegen, BezPolizeikommandant Obstlt Helmut Zöhrer mit ChefInsp Leo Foller, die Wirtschaft mit Innungsmeister KommRat Erich Urch, der Kämpfer für regionale Bio-Produkte Florian Hubmann, Bündeobleute und VP-Delegation aus Voitsberg mit BezGF Karl Christandl und zahlreiche politische Vertreter vervollkommneten die hochgradige Runde, um sich diese Aufbruchsstimmung, die Informationen aus erster Hand und schließlich die vielfältigen kulinarischen Köstlichkeiten des Hauses Herrgott nicht entgehen zu lassen.
Sie alle hieß Gastgeber NRAbg Amon herzlich willkommen und dankte der Fam. Strohmaier vlg. „Herrgott“ für die wunderbare Vorbereitung dieser „1. Politischen Weinlese“, wobei seinerseits gehofft wird, dass die VP auch eine „entsprechende Ernte einfahren“ könne.
VzBgm Michael Jeschelnig, als Hausherr, hatte die Ehre die hohe Gästeschar in St. Stefan willkommen zu heißen, wobei er BM Rupprechter in wunderbarer Weise gleich vinifizierte – „beeindruckend, kräftig, wohltuend, abgerundet“- wobei allerdings „eindrucksvoller Abgang“ doch nicht ganz passte, denn dafür ist der Minister zu jung im Amt.
Hermann Schützenhöfer lobte die Idee von Amon zur „Politischen Weinlese“ als Beginn eines neuen Politforums und die Person von Amon selbst, der als einer der besten Parlamentarier gelte und ein Ausnahmebeispiel als zur Hälfte „Zuagroaster“ im Bezirk Dlbg sei und widmete sich dem Thema Reformgedanken. „In vino veritas“- die Wahrheit müsse es sein alles zu tun, was einem selbst und den Mitmenschen auch in Zukunft gut tut – auch so in der Reformpartnerschaft. „Diese Reformpartnerschaft muss ganz Österreich erreichen, auch Bund und Länder.“ Die Reformpartner haben sich in der Steiermark die treffende Frage gestellt, was passieren würde wenn nichts passiert und haben das Ziel und die Strategie gemeinsam formuliert und gezeigt, dass es geht.
„Wir liegen beim Schuldenstand österreichweit in der Mitte und wir wollen Schluß machen mit der Neuverschuldung“ und weiters: „Wenn Ankündigungen Taten folgen und der notwendige Teamgeist vorhanden ist, hat die Koalition gute Chancen – unter dem Aspekt der sozialen Gerechtigkeit- dies zu bewerkstelligen“.
BM Rupprechter deckte ein breites Spektrum in seinen Denkanstößen ab und stellte das Grundsatzprogramm in Bezug auf die christliche Soziallehre in den Farben „rot – schwarz- grün“ dar. Rot- als Farbe der Liebe, Nächstenliebe, soziale Verantwortung und Barmherzigkeit, Schwarz- Glaube, Partnerschaft- und nicht Substanz, Erbe und Vermögen besteuern , Grün- Schöpfungsverantwortung.
Für ihn sind Ressourcenumbau in Bezug auf erneuerbare Energie Verpflichtung und habe Priorität. Es gebe gerade in dieser Richtung viele Möglichkeiten wie Wasser, Sonne und Wind effektvoll zu nutzen wären. „Man muss die fossilen Energieträger unattraktiv machen, womöglich auch anders besteuern“. Die Mobilitätswende- in Richtung E-Mobile- müsse weiter forciert werden.
Er beleuchtete u. a. das Siedlungwasserschaftsproblem, wo auch eine Chance bestünde im ländlichen Raum Arbeitsplätze zu schaffen- auch im Rahmen der Bereitstellung der „Hochwassermilliarde“. Zusammen mit LR Seitinger werde es auch eine Lösung in der Frage der „Almwirtschaft“ geben.
Es gehe weiters auch um die Sicherstellung, dass der Bewohner im ländlichen Raum die gleichen Berechtigungen z. B. für Kinderbetreuung oder Ausbildung von Kindern hat, wie im städtischen Raum.
Schließlich habe er das Gefühl der richtigen politischen Richtungsänderung und des Aufwindes und erwarte vor allem im Hinblick auf die Frage: „Was hat der Bürger davon?“ eine klare Antwort.
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