Wiener Museen
Kokoschka im Leopold Museum

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Der Titel "Oskar Kokoschka, Expressionist, Migrant, Europäer" fasst gut das Leben des berühmten österreichischen Malers (1886 - 1980) zusammen. Er hat auch Kostüme für seine eigenen Theaterstücke entworfen und vieles andere. - Weil seine Kunst nicht brav realistisch war, sondern "wild" expressionistisch, wurde er von den Nazis als "entarteter Künstler" verfolgt. Deswegen flüchtete er zuerst in die Tschechoslovakei, wo er auch die Staatsbürgerschaft erhielt und seiner späteren Ehefrau Olda begegnete. Bald mussten sie weiter fliehen, nach London, wo man dem weltberühmten Künstler gern die englische Staatsbürgerschaft verlieh. - In seinen späten Jahren erhielt er wieder die österreichische Staatsbürgerschaft, dank den Bemühungen von Bruno Kreisky.
(Warum er - warum man - im frühen 20.Jh. nicht mehr realistisch malte? Weil die neue Kunst der Fotografie die Realität besser abbilden konnte als ein Maler, war es möglich geworden, dass die Maler sich der "inneren Realität" in ihren Köpfen zuwandten; es ist ja auch eine Art Realität, wie ich die Welt sehe, eben meine Realität. Und das muss nicht fotorealistisch penibel genau sein.)
- Die Großausstellung umfasst 259 Werke. Ich brauchte über 3 Std. dafür. Es werden viele Aspekte seines Lebens durchleuchtet, auch seine skandalumwitterte Beziehung mit Alma Mahler (geb. Schindler) und der berüchtigten Alma-Puppe. - Hier Werke bis 1925, Fortsetzung folgt.

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