Du möchtest dieses Profil zu deinen Favoriten hinzufügen?
Verpasse nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melde dich an, um neue Inhalte von Profilen und Bezirken zu deinen persönlichen Favoriten hinzufügen zu können.
Mit Motorsense, Rechen und viel Einsatz verbrachten 20 Freiwillige ihre erste Ferienwoche nicht am Badesee, sondern auf den Almen rund um Kötschach-Mauthen. Ihr Ziel: Blumenreiche Almwiesen und Wanderwege für kommende Generationen erhalten.
KÖTSCHACH-MAUTHEN. Die ersten Ferientage standen für 20 junge Erwachsene ganz im Zeichen von Naturschutz und Gemeinschaft. Im Rahmen der Umweltbaustelle des Alpenvereins arbeiteten sie vom 5. bis 11. Juli auf Almen in den Karnischen Alpen rund um Kötschach-Mauthen. In teils über 1.800 Metern Seehöhe befreiten sie zugewachsene Alm- und Mähwiesen von Sträuchern, mähten wertvolle Flächen und machten Wanderwege wieder leichter begehbar.
Wo früher bunte Blumenwiesen das Landschaftsbild prägten, breiten sich heute vielerorts Sträucher und Gehölze aus. Die aufwendige Bewirtschaftung der Almflächen nimmt seit Jahren ab – mit Folgen für die Artenvielfalt. Genau hier setzt die Umweltbaustelle an. Mit Motorsensen und Handwerkzeugen arbeiteten die Freiwilligen daran, der Verbuschung entgegenzuwirken. So werden wertvolle Almwiesen erhalten, auf denen zahlreiche Pflanzen- und Tierarten ihren Lebensraum finden. Gleichzeitig leisten die jungen Helferinnen und Helfer einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der traditionellen Kulturlandschaft der Karnischen Alpen.
Organisiert wird die Umweltbaustelle seit mittlerweile 26 Jahren von der Sektion Obergailtal-Lesachtal des Alpenvereins unter der Leitung von Sektionsobmann Sepp Lederer. Dabei stehen nicht nur Almflächen im Mittelpunkt. Auch Wanderwege werden regelmäßig instand gesetzt. Rund 380 Kilometer alpine Wege betreut die Sektion, darunter auch einen Teil des Karnischen Höhenwegs. Die Unterstützung der freiwilligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist dabei eine wertvolle Ergänzung zur Arbeit der insgesamt 16 Wegewarte. Mit Kulturhaue, Baumschere und Motorsense werden überwachsene Wegabschnitte wieder freigeschnitten und sicher begehbar gemacht.
Für viele der jungen Erwachsenen bedeutet die Umweltbaustelle weit mehr als körperliche Arbeit. Sie sammeln praktische Erfahrungen, lernen den Umgang mit Werkzeugen und erhalten einen direkten Einblick in den Natur- und Landschaftsschutz. Teilnehmerin Sophie zeigt sich begeistert: „Es macht mir Spaß, zu lernen, wie man Geräte wie die Motorsense bedient. Ich überlege, mich diesen Sommer für noch eine Umweltbaustelle anzumelden.“ Der Austausch mit Gleichgesinnten und das gemeinsame Arbeiten motivieren viele dazu, sich auch künftig für Umweltprojekte zu engagieren.
Gemeinschaft gehört dazu
Neben der Arbeit kommt auch das Miteinander nicht zu kurz. Nach den Einsätzen auf den Almen sorgen Abkühlungen im Waldbad oder gemütliche Abende am Lagerfeuer für Erholung und stärken den Zusammenhalt innerhalb der Gruppe. Für Sepp Lederer macht genau diese Mischung den besonderen Charakter der Umweltbaustelle aus: „Es ist ein Fest. Fest arbeiten, fest feiern und fest Freunde finden.“ Ein Motto, das zeigt, dass Naturschutz nicht nur Einsatz bedeutet, sondern auch gemeinsame Erlebnisse und bleibende Freundschaften schaffen kann.
Feuerwehrjugend Hermagor sammelt Müll rund um den Pressegger See
Im März startete die IG Windkraft gemeinsam mit Exklusiv-Partnerin Wien Energie und Medienpartner MeinBezirk den fünften österreichweiten Windkraft-Fotowettbewerb, der unter dem ÖVF-Patronat läuft. Unter dem Motto „Wind – Kraft der Regionen“ werden die spannendsten und kreativsten Fotos zum Thema regionale Windkraft gesucht. Der diesjährige Fotowettbewerb steht ganz im Zeichen der Regionen, Gemeinden und Menschen, wünschenswert ist ein starker Österreich-Bezug mit viel Lokalkolorit, vom...
Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.