Durch die Erkältungszeit
Wie altes Heilwissen in den Wintermonaten hilft
- Unterschiedliche Kräuter helfen bei unterschiedlichen Beschwerden.
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Kalte Tage, trockene Heizungsluft und wenig Sonne – der Winter ist Hochsaison für Schnupfen und Husten. Im Gailtal setzt man dabei seit Generationen auf die Kraft heimischer Kräuter und bewährte Hausmittel.
GAILTAL. . Der Winter fordert das Immunsystem besonders. Gereizte Schleimhäute, Kratzen im Hals oder anhaltendes Niesen sind oft erste Anzeichen, dass der Körper Unterstützung braucht. Gerade jetzt greifen viele Menschen auf überliefertes Wissen zurück, das in den Tälern seit Jahrhunderten gepflegt wird.
Husten ist nicht gleich Husten
Nicht jeder Husten ist gleich, und genau darin liegt der Schlüssel zur richtigen Unterstützung. Sanfte Kräuter wie Spitzwegerich, Eibisch oder Isländisch Moos beruhigen trockenen Reizhusten, während Thymian, Fenchel oder Eukalyptus helfen, festsitzenden Schleim zu lösen. Als warmer Tee zubereitet, verbinden sie Linderung mit wohltuender Wärme.
Wärme, Dampf und bewährte Wickel
In den Wintermonaten spielen Wärme und Inhalationen eine besondere Rolle. Dampfanwendungen mit Salz und Kräutern beruhigen die Atemwege und erleichtern das Durchatmen. Auch Wickel gehören zum traditionellen Repertoire und werden vor allem abends als wohltuende Unterstützung geschätzt.
Hausmittel mit Geschichte
Viele Hausmittel, die heute wieder neu entdeckt werden, entstanden aus der Notwendigkeit, sich im Winter selbst helfen zu können. Pflanzensirupe, Gelees oder Säfte wurden vorbereitet und über Wochen haltbar gemacht. Dieses Wissen wird heute weitergegeben – als sanfte Ergänzung und bewusste Rückkehr zu regionalen Ressourcen.
Zurück zur Einfachheit
Der Winter lädt dazu ein, Tempo herauszunehmen. Eine Tasse Kräutertee, ruhige Abende und einfache Rituale können viel bewirken. Die Rückbesinnung auf heimisches Heilpflanzenwissen zeigt, dass Linderung oft dort beginnt, wo Natur, Geduld und Erfahrung zusammenkommen.
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