Dobl: Keine Gefahr durch Chlor

Wegen einer Leitungsspülung entwich die kleine Menge Chlor.
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Vergangene Woche herrschte bei den Bewohnern in der Marktgemeinde Dobl-Zwaring kurzzeitig Aufregung. Bei der Spülung der Transportleitung für den Hochbehälter in Muttendorfberg sind kleine Mengen Chlor in die Ortswasserleitung gelangt. "Wir haben viele Anrufe erhalten. Die Bewohner sind da sehr sensibel, und das ist auch gut so", sagt Wasserverbands-Geschäftsführer Dietmar Luttenberger. Gemeinsam mit der Gemeinde wurde umgehend reagiert. Grund für den Austritt war höchstwahrscheinlich ein Schieber, der während der Spülung nicht ganz geschlossen war. Die Chlor-Spülungen werden bereits seit Jahrzehnten durchgeführt und sind nicht gesundheitsgefährdend, heißt es vom Wasserverband Umland Graz. "Unsere Messungen haben ergeben, dass der Grenzwert bei einem Milligramm liegt, der gesetzliche liegt bei fünf Milligramm", so Luttenberger. Auch das Trinkwasser in allen Schulen und Kindergärten wurde von den Wasserverbands- und Gemeindemitarbeitern sofort kontrolliert.

Mittels SMS informiert

Mittlerweile kann bereits vollständige Entwarnung gegeben werden, der Chlorgeruch aus den Wasserleitungen ist verschwunden. Das bestätigt auch Dobl-Zwarings Ortschef Anton Weber: "Wir haben sofort Maßnahmen gesetzt. Es hat zu keinem Zeitpunkt eine Gesundheitsgefährdung bestanden."
Informiert wurde die Bevölkerung auch über das Gemeinde-SMS-Service, das sich für solche Fälle bestens bewährt.

Wegen einer Leitungsspülung entwich die kleine Menge Chlor.
Bürgermeister Toni Weber und Wasserverbands-Chef Dietmar Luttenberger (r.) haben sofort Maßnahmen ergriffen.

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