Thalersee: Kleine Schritte mit großer Wirkung?

Quo vadis, Thalersee? Bürgermeister Matthias Brunner hofft auf die angekündigte Qualitätsoffensive der Stadt Graz.
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Eine starke Brandung gibt's am Thalersee zwar nicht, unsere in der letzten Ausgabe der WOCHE erschienene Geschichte rund um geplante Neuerungen im Naherholungsgebiet hat aber sehr wohl hohe Wellen geschlagen.
Während die neue Stadtregierung rund um Bürgermeister Siegfried Nagl mittels "Agenda 22" eine Aufwertung der 8.700 Quadratmeter großen Liegenschaft in Aussicht stellt, haben vor allem auch unsere Online-User klare Wünsche deponiert, was sich am Thalersee ändern müsse, um eine Standort-Attraktivierung herbeizuführen.
So wird vor allem die Müll-Situation angeprangert. Die Lust auf einen Spaziergang sei begrenzt, wenn "haufenweise Müll" herumliege.

Hoffen auf die Stadt

Auch die Gaststätte sowie der Gastgarten könnten gepflegter sein, befindet eine Leserin. Geht es nach den Sportlern, soll der See wieder radfahrfreundlich gemacht werden.
Die unterschiedlichen Vorschläge zeigen zumindest eines: Es hakt aktuell an mehreren Ecken und Enden. Umso erfreulicher ist für Bürgermeister Matthias Brunner die Tatsache, dass die Stadt Graz in der aktuellen Legislaturperiode Interesse an einer Qualitätsverbesserung zeige.
"Mit diesem Ansinnen rennt man bei uns offene Türen ein. Der See ist ja vor allem für die Grazer ein Naherholungsgebiet, jede Weiterentwicklung freut uns natürlich." Der Ortschef ist sich sicher, "dass nur ein Gesamtkonzept helfen kann." Wie in der vergangenen WOCHE-Ausgabe bereits angedeutet, müsse dafür auch die Ausrichtung des Restaurants geklärt werden. "Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob hier ein Seminarhotel entsteht oder ob ein Restaurantbetrieb mit Kiosk, wo man sich auch Kleinigkeiten mit der Badehose holen kann, angedacht ist."

Kleine Impulse

Noch sei der von Bürgermeister Siegfried Nagl erwähnte runde Tisch noch nicht terminiert worden, in der Zwischenzeit ist man in Thal jedoch selbst aktiv.
"Aufgrund unserer Finanzkraft können wir nur kleine Dinge verändern, so haben wir im Vorjahr etwa die neuen Willkommenstafeln aufgestellt. In Kürze wird es auch eine Hundewiese sowie spätestens ab Herbst ein Freilichtschulzimmer geben."
Zum Thema Müll hat Brunner ebenfalls eine klare Meinung: "Unsere Mitarbeiter sind drei Mal die Woche vor Ort und entsorgen alles. Wenn jeder für sich ein wenig mehr Eigenverantwortung an den Tag legt, könnte man der Umweltverschmutzung leichter entgegenwirken."

Quo vadis, Thalersee? Bürgermeister Matthias Brunner hofft auf die angekündigte Qualitätsoffensive der Stadt Graz.
2016 wurden die von drei Studenten mitgestalteten Willkommenstafeln aufgestellt. Eine Hundekotwiese folgt in Kürze.

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