Die Chance lebt

- Die Taktik von Ervin Dragsic konnte nur gegen UBSC Graz erfolgreich umgesetzt werden.
- Foto: GEPA Pictures
- hochgeladen von Clemens Krammer
Die Panthers aus Fürstenfeld entschieden sich zu Beginn der Play-Offs gegen einen vermehrten Einsatz der jungen Österreicher und für einen Neuzugang. Dieser kam in Form eines 31-jährigen Amerikaners. Es kam dadurch nicht zu der dringend benötigten Verstärkung unter dem Korb, sondern zur Verpflichtung eines Flügelspielers. Mit Rubin gab es vergangene Woche je einen Erfolg und eine Niederlage.
Im Heimspiel gegen den UBSC Graz standen sich zwei ebenbürtige Gegner gegenüber. Für die Panthers war ein Sieg Pflicht, um noch eine Chance auf einen Viertelfinal-Platz zu haben. Mit entsprechender Intensität gingen sie in diese Begegnung und waren in der ersten Hälfte die bessere Mannschaft.
Nach der Pause wehrte sich Graz immer mehr, vor allem in Person von Mike Dale (32 Punkte). Doch die Gastgeber waren an diesen Abend solide und siegten mit 84:76. Rubin war bei seinem Debüt Topscorer mit 19 Zählern und glänzte zudem durch seine Routine und als Passgeber. Manager Karl Sommer war denkbar erleichtert: „Ein unglaublich wichtiger Sieg für uns. Es war ein hartes und spannendes Spiel, das wir fast über die gesamte Zeit kontrolliert und am Ende verdient gewonnen haben.“
In der zweiten Begegnung des Wochenendes gastierten die Oststeirer in Wels beim WBC.
Die Oberösterreicher starteten fulminant, wobei DeVaughn Washington alleine die ersten dreizehn Punkte seines Teams erzielte. Zum Glück für Fürstenfeld nahm er sich danach mit zwei schnellen Fouls kurzzeitig selbst aus dem Spiel. Daraufhin folgte einer Dreierfestival von beiden Seiten, mit leichten Vorteilen für die Steirer. Im zweiten Spielabschnitt zeichnete sich jedoch eine klare Dominanz des WBC ab. Die Welser verzeichneten einen 13:0-Lauf und konnten diese Phase mit 34:14 für sich entscheiden.
Die Kabinenpredigt von Fürstenfelds Coach Ervin Dragsic schien zu Beginn der zweiten Halbzeit Früchte zu tragen, es gestaltete sich ein ausgeglichenes Spiel. Wels konnte einige Minuten keine Punkte anschreiben, was Fürstenfeld nützte, um wieder etwas aufzuholen. Obwohl sie das dritte Viertel gewinnen konnten, kamen sie nie näher als acht Punkte heran. Jeder Hoffnungsschimmer der Panthers wurde nach drei Dreiern in Folge der Gastgeber zunichte gemacht. Das brachte ihnen einen 11:1-Start in den letzten Abschnitt. Damit konnten sie sich bereits sieben Minuten vor Ende spielentscheidend absetzen. Durch den deutlichen Vorsprung der Heimmannschaft kamen in der so genannten „garbage time“ auch noch die Nachwuchsspieler zum Einsatz.
Während Samo Grum (14 Punkte) nicht ganz so stark wie gewohnt agierte, konnten Tyronne Sally (15) und Blaz Cresnar (19) auftrumpfen.
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.