21.10.2014, 16:54 Uhr

Gastronomie ist gerüstet

(Foto: Ivica Stojak)

Alle Jahre wieder – und das schon jetzt. Die Weihnachtsfeier muss früh genug
geplant werden.

Manche freuen sich das ganze Jahr darauf, für andere ist sie eine Muss-Veranstaltung. Ganz andere wiederum stellt sie jedes Jahr vor eine organisatorische Herausforderung: die Weihnachtsfeier. Auf alle Fälle sollte man schon jetzt mit der Planung beginnen.

Tischlein deckt dich
Viele Gastrobetriebe in der Südoststeiermark haben sich unter anderem auf die perfekte Ausrichtung von Weihnachtsfeiern spezialisiert. Wichtig ist die rechtzeitige Planung. Die Zahl der zur Verfügung stehenden Termine ist begrenzt, denn das Ganze konzentriert sich auf die Monate November und Dezember.
Gerade wenn größere Räumlichkeiten benötigt werden oder besondere Wünsche vorliegen, sind Frühbucher klar im Vorteil. Die liebevolle und jahreszeitliche Dekoration will schließlich ebenso wie die Speisenangebote vorausgeplant werden. Ein leckerer Gansbraten ist nicht von jetzt auf gleich zubereitet. Schon gar nicht, wenn es um mehrere Dutzend Gäste auf einmal geht.

Unterstützung und Beratung vom Profi
Die Gastronomie bietet Spitzenkulinarik. Aber Achtung: Bei der Feier nicht zu tief ins Glas schauen!


Der besondere Vorteil einer Weihnachtsfeier im Gasthaus oder Restaurant liegt darin, dass man von den Gastroprofis bestens beraten wird und sich jede Unterstützung holen kann. Je nach Lokal, Saal- und Gruppengröße bieten sich unterschiedliche Varianten an. Sie reichen von der Bestellung à la carte über reichhaltige Buffets zum Selbstbedienen.
Die Deko spielt eine wichtige Rolle. Für einen Adventkranz sollte Platz sein, Weihnachtsstern und andere Blumen zaubern vorweihnachtliche Stimmung. In vielen Lokalen steht ein Christbaum. Dort ist meist der geeignete Ort für kurze Ansprachen, Ehrungen oder Geschenkübergaben.

Treffpunkt Weihnachtsfeier
In den meisten Betrieben gehört die Weihnachtsfeier zum guten Ton und zur Tradition. Das Beisammensein im Rahmen einer ungezwungenen Feier bietet die Möglichkeit, die Kollegen einmal von der privaten Seite kennen zu lernen.
Vorsicht: Speziell die Firmenweihnachtsfeier ist eine Veranstaltung, auf der die Etikette gilt. Wer sich daneben benimmt, fällt schnell in Ungnade. Wie man die Festlichkeiten ohne Peinlichkeiten absolviert, verraten unsere Benimmregeln.

Achtung, Fettnäpfchen
Feiercode: Die Teilnahme an der Weihnachtsfeier ist keine Pflicht. Empfehlenswert ist das Fernbleiben jedoch nicht. Wer sich distanziert, erweckt den Eindruck, kein Interesse am Unternehmen zu haben.
Dresscode: Grundsätzlich gilt die gleiche Devise wie im Joballtag: Mehr Stoff bedeutet mehr Autorität. Also, gewagte Outfits lieber für eine andere Gelegenheit aufsparen.
Talkcode: Smalltalk gehört zum Pflichtprogramm. Daher den Blick über den Tellerrand heben, keine Grüppchen bilden und sich nicht nur mit den altbekannten Kollegen umgeben. Stattdessen aktiv auf neue oder weniger bekannte Gesichter zugehen. Suchen Sie auch aktiv das Gespräch mit Vorgesetzten, um über die Feier, den Ort des Geschehens oder positive Neuigkeiten aus der Firma zu plaudern. Nicht nur aus Karrieregründen, sondern weil es ein Gebot der Höflichkeit ist.
Drinkcode: Weniger ist mehr. Wer zu tief ins Glas schaut, riskiert feucht-fröhliche Ausrutscher.
Flirtcode: Zwar lernen sich die meisten Paare am Arbeitsplatz kennen, auf der Weihnachtsfeier jedoch besser nicht. Hier ist man den aufmerksamen Blicken der Kollegen ausgesetzt, die jeden Annäherungsversuch am nächsten Arbeitstag in großer Runde kommentieren.
Du-Code: Der Ranghöhere bietet es dem Rangniederen an und nicht umgekehrt. Kommt es zu einem Du-Angebot am frühen Abend, kann man davon ausgehen, dass das Angebot ernst gemeint ist. Je später der Abend, umso mehr sollte man sich in Acht nehmen. Beim nächsten Treffen abwarten, wie man Ihnen begegnet. Verlieren Sie kein Wort darüber, wenn Sie vom Chef wieder gesiezt werden.


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