15.03.2017, 09:44 Uhr

STABAT MATER FURIOSA - das neue Programm des Schauspieler-Ehepaares Köhlmeier

Das neue Programm des Schauspielerehepaares Gabriele und Otto Köhlmeier im Landeszeughaus.
Sankt Marein bei Graz: Elxenbacher Kunstmühle | Zu drei außergewöhnlichen Theaterabenden kommt es im Mai dieses Jahres in Graz. Denn die Schauspielerin Gabriele Köhlmeier zeigt das von ihr und ihrem Mann, dem Schauspieler und Regisseur Otto Köhlmeier, als deutschsprachige Erstaufführung inszenierte Stück „Stabat Mater Furiosa“ an drei Mai-Abenden im Steirischen Landeszeughaus.

Inmitten der größten historischen Waffensammlung Europas wird der Aufschrei einer Frau gegen Krieg, Hass und Gewalt aufbereitet. Ein passenderes Ambiente für diesen theatralischen Monolog kann es kaum geben, setzt doch die Schauspielerin – als Protagonisten allein auf der Bühne – der Macht der Männer allein ihre Worte, die Worte einer Frau entgegen. Sie steht auf und sagt „nein“, „aus“, „Schluss“. Und antwortet den Worten der Krieger (des Vaters, des Bruders, des Sohnes) mit den Worten der Tochter, Schwester, Mutter. Mit Worten, die aus dem Herzen kommen; Worten der Trauer, der Wut und der Liebe.

Schon die Erstaufführung dieses Werkes im Grazer Literaturhaus begeisterte die Zuschauerinnen. Neunzig Minuten hindurch wurden sie von dem Schauspiel und der Schauspielerin in ihren Bann gezogen. Eine Stecknadel hätte man fallen hören können, so gebannt und tief betroffen verfolgte das Publikum das Geschehen (so eine Kritikerin). Bei den Vorstellungen im Mai im Zeughaus kommt noch der einzigartige Rahmen dazu: Speere, Säbel, Schwerter, Kanonen, Rüstungen … Man, vor allem aber Frau darf gespannt sein. Ist das Stück doch nicht allein nur ein Aufschrei gegen Gewalt insgesamt, sondern auch ein Aufschrei gegen Gewalt an Frauen. Deshalb schon heute vormerken und es keinesfalls versäumen: das neue Werk des in Sankt Marein bei Graz lebenden Schauspieler-Ehepaares Gabriele und Otto Köhlmeier.
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