21.11.2016, 10:56 Uhr

Schnellstes BMW-Motorrad Österreichs zu verkaufen!

Das ist sie: die schnellste BMW in Österreich! Christopher Kemmer verkauft seine „Rakete“ und baut sich für 2017 eine neue …

Pilot Chrissi Kemmer verkauft seine 340 km/h schnelle S1000RR und baut sich selbst eine neue …

Höfliche Anfrage an alle echten Motorrad-Freaks: Wer möchte die schnellste BMW Österreichs in seinem Besitz haben? Ist jetzt kein Problem. Alpe-Adria-Pilot Christopher Kemmer vom Bertl K.-Rennstall gibt seine mächtig aufgemotzte S1000RR ab.
„Motor und Fahrwerk sind optimiert, dazu hat meine S1000RR eine eigens angefertige Verkleidung und einen Top-Auspuff. So bringt sie es auf etwa 215 PS und liegt bei knapp 340 km/h Spitze. Bei den Österreichischen Meisterschaften im Rahmen der Alpe Adria bin ich damit Fünfter geworden und war der schnellste BMW-Fahrer. Das heißt, mein Motorrad ist die schnellste BMW Österreichs“, beschreibt das 21-jährige Motorrad-Ass sein Bike, das er nun schweren Herzens abgibt. Bei Interesse: Auf „willhaben“ wird die pfeilschnelle S1000RR um schlappe 10.500 Euro angeboten.

Neues Bike mit 225 PS

Ungern trennt sich Kemmer von seiner BMW, mit der er heuer erfolgreich unterwegs war. Zwei dritte Plätze konnte er damit in seinem Premierenjahr in der Alpe-Adria-Rennserie in der Superbike-Klasse rausholen, was zum fünften Gesamtrang und Platz drei in der Juniorenwertung reichte. „Aber 2017 will ich in der Alpe Adria weiter nach vorne, deshalb baue ich mir eine neue BMW auf. Die soll um zehn Kilo leichter sein und etwa 225 PS an Leistung bringen. Damit sollte ich über 340 km/h schnell sein“, hofft Kemmer, der auf Sponsorensuche ist, um sein Ziel verwirklichen zu können.

342 km/h in finsterer Nacht

Abseits der Alpe Adria kann Chrissi auf ein weiteres Saison-Highlight zurückblicken. Bei der Bol d'Or, der 24-Stunden-Langstrecken-WM, holte er sich mit dem Team Voelpker NRT48, für das auch schon Steff Kerschbaumer im Einsatz war, den bärenstarken vierten Platz in der Superstock-Wertung. „Ein tolles Erlebnis, beinharte 24 Stunden waren das. Wir waren drei Piloten, sind abwechselnd immer eine Stunde lang gefahren. Auf der 1,8 Kilometer langen Geraden in Le Castellet haben wir 342 km/h aufgelegt. Auch in der Nacht bist du da im Blindflug unterwegs“, erinnert sich Kemmer schmunzelnd.
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