21.10.2014, 00:00 Uhr

Neue Akzente für den Wirtschaftsstandort Weiz

Dass eins plus eins mehr sein kann als zwei, stellt die künftige Gemeinde Weiz/Krottendorf unter Beweis.

Im Weizer Energie-Innovations-Zentrum präsentierten die Bürgermeister Erwin Eggenreich und Franz Rosenberger kürzlich gemeinsam mit den Geschäftsführern Maßnahmen zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes Weiz. Dieser wird sich durch die Vereinigung von Weiz und Krottendorf vergrößern und verstärken und somit hinkünftig den Aufbau besserer Strukturen ermöglichen.
Wesentliche Schritte werden eine Verschränkung der W.E.I.Z. Immobilien GmbH und der Industrieansiedelungs OG Weiz/Krottendorf zur W.E.I.Z. Immobilien GmbH & Co KG sein. Eine Staffelung der Kommunalsteuer auf fünf Jahre und eine neue Investitionsförderung sind zwei der Kernpunkte der neuen Strategie. "Aufgabe ist es", so Erwin Eggenreich, "in den Bereichen Klima, Umwelt und Mobilität den Zugang zu internationalen Projekten zu forcieren, so dass EU-Gelder in die Region kommen!"

Neuer Geschäftsführer der zentralen Stelle für Wirtschaft und Betriebsansiedelung wird Roman Neubauer, der bisherige Vizebürgermeister von Krottendorf. Als weitere Geschäftsführer werden Bernadette Pichler und Franz Kern tätig sein.
Nach dem "One-Stop-Shop"-Prinzip wird diese Instanz als Bindeglied zwischen Unternehmen und Gemeinde fungieren und sich dabei an den Eckpunkten der neuen Wirtschaftsstrategie orientieren: Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen, Auf- und Ausbau von Ausbildungs- und Forschungskapazitäten, nachhaltige und verstärkte Kooperation mit den Umlandgemeinden unter Bewahrung von Natur und Umwelt und Erhaltung bzw. Erhöhung von Lebensqualität.

Etwas mehr als 800 Betriebe in Weiz/Krottendorf stellen bei rund 11.000 Einwohnern mehr als 10.500 Arbeitsplätze zu Verfügung und tragen so mit dazu bei, dass diese Region seit Jahren die geringste Arbeitslosenquote der Steiermark aufweisen kann.
In Krottendorf, etwa im Bereich des neuen Umfahrungskreisverkehrs, sowie südlich des LKH´s werden neue Gewerbeparks entstehen. Nach baulichen Aspekten (neues Design, um sich von anderen Städten zu unterscheiden, Verbreiterung der Straßen, Errichtung von Grünstreifen und Parklandschaften) wird man bei der Vergabe der Betriebsflächen das Hauptaugenmerk auf die Bereiche Energie, Innovation, Natur und Forschung legen. "Bei der Vergabe von Flächen wird es keinen Wildwuchs geben."

"Von den 43 steirischen Innovationszentren ist das Weizer, was Grundfläche, Inhalte und Personal betrifft, das größte", so Geschäftsführerin und Projektmanagerin Bernadette Pichler. Seit dem ersten EU-Projekt im Jahre 1997 wurde in den Bereichen Forschung, Entwicklung, Energie und Innovation in mehr als 60 Projekten sowohl auf regionaler als auch auf nationaler und internationaler Ebene gearbeitet.

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Aussagen, Infos

Bürgermeister Franz Rosenberger: "Der Ortsteil Krottendorf wird auch in zukunft einen eigenen Bürgermeister haben. Es ist vorgesehen, dass das Gemeindeamt zumindest an einigen Tagen in der Woche geöffnet ist."

Erwin Eggenreich: "Weiz will nicht nur Arbeits-, sondern auch Wohnraum sein."
"Wir sind der Turbo der Region."

Franz Kern: "Alleine im BFI befinden sich zurzeit 40 Lehrlinge in Ausbildung, 80 weitere in Maturalehrgängen. 150 Kursteilnehmer befinden sich in anderen Kursen."

Arbö wird seinen Standort künftig in einem der neuen Gewebeparks haben.
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