Zurück ins alte Rathaus

Das alte Rathaus auf dem Leobener Hauptplatz soll zu einem neuen Verwaltungsgebäude umgebaut werden. Einen Zeitplan gibt es dafür noch nicht. Foto: Weeber
  • Das alte Rathaus auf dem Leobener Hauptplatz soll zu einem neuen Verwaltungsgebäude umgebaut werden. Einen Zeitplan gibt es dafür noch nicht. Foto: Weeber
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Die Leobener Stadtverwaltung übersiedelt wieder in das alte Rathaus. Das bestehende Rathaus soll an die Montanuniversität vermietet werden.

Die Leobener Stadtverwaltung wird in Zukunft wieder im alten Rathaus auf dem Hauptplatz ihr Domizil haben. Dies hat Bürgermeister Matthias Konrad am Montag den Klubobmännern mitgeteilt. Wann dies der Fall sein wird, ist noch ungewiss und hängt von der Aussiedelung des Kongresszentrums ab. Dieses soll im Kongressbereich des Hotel Falkensteiner in der Au angesiedelt werden.

Das mittlerweile seit 37 Jahren bestehende neue Rathaus in Leoben ist in die Jahre gekommen. Da eine Sanierung zwölf Millionen Euro verschlingen würde bzw. diese bei laufendem Betrieb fast nicht möglich wäre, wurde ein Neubau ins Auge gefasst. Dabei entschied man sich für eine Revitalisierung des alten Rathauses, was zu einer zusätzlichen Belebung des Hauptplatzes führen würde. Demnach soll laut dem Grazer Architekten Harald Saiko die denkmalgeschützte Fassade auf der Hauptplatzseite erhalten bleiben und auf der Fläche bis zum Hotel ein Neubau entstehen. Im Erdgeschoss sollen in das Bürgerservice der Gemeinde, das Tourismus- und Zentralkartenbüro sowie die Stadtinformation untergebracht werden. Darüber dann die Büros der gesamten Verwaltung. Im Keller soll ein Feinkostladen errichtet werden. Über etwaige Kosten bzw. einen Umsetzungszeitraum hüllt sich derzeit auch Bürgermeister Konrad in Schweigen.

Nach dem Umzug auf den Hauptplatz will man das jetzige Rathaus an der Mur an die Montanuniversität vermieten. Vorstellbar wäre beispielsweise eine Science Park.

Baumängel im Rathaus

Als das neue Leobener Rathaus am 14. Juli 1973 feierlich eröffnet wurde, war es ein Musterbeispiel der modernen Architektur mit viel Glas und zweckmäßigen, hellen Räumen. ?Nach 37 Jahren gibt es nun aber Mängel an allen Ecken?, sagt Bürgermeister Matthias Konrad. ?Wasser rinnt beim Flachdach herein, Fenster sind undicht?. Dazu macht eine nicht effiziente Dämmung an heißen Sommertagen besonders in den westlich gelegenen Büros die Arbeit zur Qual.    

Autor Heinz Weeber

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