Griesplatz-Ärger vor Lösung

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"Gehen Sie einmal am Griesplatz in ein Wirtshaus, dann wissen Sie, was die Bürger sich mittlerweile denken." Laut Franz Pergler, Bezirksrat und Gründer der Initiative Grieswirtschaft, herrscht rund um den Griesplatz weiterhin Empörung über die Untätigkeit von Stadt und Land zum Thema Generalsanierung. Als größtes Problem gilt weiterhin die Verlegung der Regionalbus-Endhaltestellen. 

Es passiert nichts

"Es kann uns niemand erzählen, dass man seit 2015 nirgendwo einen geeigneten Ort für diese Endhaltestellen findet. Es geht ja nicht um einen dauerhaften Stellplatz, diese Busse fahren ja trotzdem den ganzen Tag weiter", poltert Pergler. Seit Bürgermeister Siegfried Nagl den Griesplatzumbau im März 2015 angekündigt hatte, wurde außerdem eine Bürgerbeteiligungsinitiative durchgeführt. Konkrete Maßnahmen wurden auch drei Jahre später noch nicht gesetzt. Laut Pergler liege der Ball beim für die Regionalbusse zuständigen Landesrat Anton Lang, der die Vorschläge der Stadt umsetzen müsse.

Lösung Hauptbahnhof

Laut dem Leiter des Referates für öffentlichen Verkehr der Landesregierung, Bernhard Breid, befinden sich die Pläne für die Verlegung voll im Gange. "Es gibt mit der Stadtregierung ja die gemeinsame Idee, die Endhaltestellen auf den Andreas Hofer Platz zu verlegen. Wir befinden uns seit Beginn dieses Jahres in der Planung", so Breid.
Problem sei allerdings auch am Andreas Hofer Platz der fehlende Platz. Lösung soll der Hauptbahnhof sein. "Der Andreas Hofer Platz wird nur als Durchfahrtsbahnhof dienen, die Wartezeiten sollen die Regionalbusse dann am Hauptbahnhof verbringen. Aktuell ist die Fläche nördlich der Postfiliale angedacht", erklärt Breid. Die Planung wird im Laufe des Jahres 2019 abgeschlossen, dann kann sich der Umsetzung gewidmet werden. Für die Anrainer des Griesplatzes heißt es also weiterhin warten ...

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