Der "Jamie Oliver" der 99ers: Daniel Natter will jetzt die Play-offs kredenzen

Steht seinen Mann: Daniel Natter (l.) schreckt auch vor intensiveren Arbeitsgesprächen nicht zurück.
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Schweinsfischerl in Pfefferrahmsauce und Erdäpfelpüree – "Nudeln machen, das ist ja kein echtes Kochen." Daniel Natter ist quasi der Jamie Oliver der 99ers-Kabine. Der heuer frech aufspielende Youngster ist begeisterter Hobbykoch. "Das hab ich als Kind irgendwie von der Oma mitgekriegt", lächelt der Stürmer, der mit seinen Kochkünsten nun hauptsächlich Freundin Magdalena beglückt. Die Nummer 94 ist aber auch einer der Gründe, warum den 99ers-Fans die legendäre Schnitzelsemmel im Liebenauer "Bunker" noch besser schmeckt – im Gegensatz zu so manchem Legionär mit äußerst fadem Beigeschmack, bekommt man beim 21-jährigen Grazer Eigengewächs Appetit auf mehr. Natter ist immer dort, wo die Musik spielt, scheut keinen Zweikampf und ist auch noch torgefährlich. Vier Treffer (und zwei Assists) hat er heuer schon am Konto – für einen jungen Spieler der (meist) vierten Linie ist das aller Ehren wert. "Momentan hab ich einfach Spaß am Spiel und ich glaub, das merkt man halt, wobei ich sagen muss, dass das einem in dieser Mannschaft auch leicht fällt – wir haben einfach eine richtig coole Truppe."

"Wir packen das"

Und eine Mannschaft, die laut Natter, auch Qualität hat – das sollte man dann halt in den beiden ausstehenden Grunddurchgangspartien gegen Linz (Freitag) und den KAC (Sonntag/beide Spiele in Liebenau) – und spätestens dann in der Qualifikationsrunde für die zwei Play-off-Plätze auch am Eis sehen. "Wir können richtig gut Eishockey spielen, das haben wir heuer auch schon bewiesen – unser Trainerteam wird uns für die Quali-Runde sicher perfekt einstellen und dann packen wir das, ganz egal, wer da kommt."

Analyse mit dem Papa

Von Coach Ivo Jan ist Natter hörbar begeistert. "Er ist ein Top-Trainer und schenkt auch uns Jungen Vertrauen – das ist einfach das Wichtigste."
Analysiert wird aber nicht nur mit dem Coach, sondern auch mit dem Herren Papa – der ist mit Fredy Loibnegger schließlich ein echtes Grazer Eishockey-Urgestein. "Nur, wenn wir verlieren, ruf ich ihn lieber nicht an." Früher hat Natter auch gekickt – "Eishockey war aber einfach lustiger und härter."

Steht seinen Mann: Daniel Natter (l.) schreckt auch vor intensiveren Arbeitsgesprächen nicht zurück.
Tänzer: Mit Klubmaskottchen Pucky beweist Natter auch tänzerisches Talent.
Autor:

Marcus Stoimaier aus Graz

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