Schubert gegen Ex-Klub
Die Pendler-Jungs brennen auf Sturm

Hat Lust auf ein Tor gegen den Ex-Klub: F. Schubert (r.)
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Glaubt man dem ÖAMTC-Routenplaner, trennen Hartberg und Graz nur 75 (Autobahn-)Kilometer. Sportlich gesehen liegen zwischen den beiden Städten allerdings Welten. Auf der einen Seite der Großclub aus der Landeshauptstadt, der nicht nur drei Meistertitel sondern auch ebenso viele Champions-League-Auftritte verzeichnen konnte. Auf der anderen Seite ein Verein, der noch vor zwei Jahren in der heimischen Regionalliga gekickt hat.

Neustart in Hartberg

Die Vergangenheit schießt aber keine Tore und so ergibt sich die Situation, dass das kleine Hartberg mit einem Sieg im Steirer-Derby am Samstag die Schwarz-Weißen in der Tabelle sogar überholen könnte. Ein besonderes Spiel also? "Mit Sicherheit. Wer will nicht gegen Ex-Kollegen zeigen, was er drauf hat?" Das sagt niemand Geringerer als Fabian Schubert, der erst vor wenigen Monaten einen Leiberltausch vollzogen hat. In Graz konnte sich der Angreifer nicht durchsetzen, jetzt startet er in der Oststeiermark neu durch.

Graz bleibt Heimat

"Es taugt mir richtig hier. Jeder fühlt sich als Teil einer großen Familie. Hier bist du auch viel näher dran an den Fans, tratscht mit ihnen nach Spielende." Seinen Lebensmittelpunkt hat der 24-Jährige aber nicht nach Hartberg verlegt, viel eher kann es passieren, dass er kommenden Samstag nach Spielende den Sturm-Mannschaftsbus auf der Autobahn überholt. "Ich wohne wie viele meiner Teamkollegen weiterhin in Graz." Ganz konkret besteht die "Pendler-Crew" aus sechs weiteren Personen.

Lustige Fahrgemeinschaft

"Wir haben zwei Vereinsautos. Das ist lässig, so können wir uns auch die Spritkosten teilen und die Fahrt wird nie langweilig." Neben Schubert besteht die Fahrgemeinschaft noch aus Christoph Kröpfl, Tobias Kainz, Florian Flecker, Sebastian Mann und Daniel Geissler. "Dazu kommt noch Florian Sittsam, den packen wir in Laßnitzhöhe ein", lacht Schubert.
Ob am Samstag auch die Truppe von Heiko Vogel eingepackt wird, steht noch in den Sternen. "Der Sieg gegen Rapid hat aber gezeigt, dass wir an guten Tagen alle schlagen können." Gefeiert werden kann dann ja bei der Heimfahrt nach Graz ...

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