Siegreich am anderen Ende der Welt

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- hochgeladen von Kathi Almer
Einmal Südkorea und zurück: Die Sportler des Pflegezentrums in Kainbach bei Graz haben es geschafft - sie haben die Special Olympics 2013 gemeistert und jeder von ihnen hat eine Medaille mit nach Hause gebracht. Obwohl sich die Eiskunst- und Langläufer gut vorbereitet haben - mit zwei mal Training pro Woche - war es nicht leicht: "Das Areal war schon für die Olympischen Spiele 2017 aufgebaut und deshalb sportlich sehr anspruchsvoll", erzählt Trainerin Lena Tippel. "Besonders für die Langläufer war es hart - die Strecke war sehr lang und anstrengend. Aber unsere Leute waren unglaublich tapfer!"
Insgesamt 2.300 Sportler aus 111 Nationen waren vertreten, 64 Medaillen gingen an Österreich. Im Langlaufen erkämpfte sich Karl Sachs Gold im 1.000m-Sprint, Walter Grund holte Silber im 500m-Lauf und Ingeborg Bruckner Bronze auf 50m. Für Christian Kornhauser im Eiskunstlauf-Einzel gab es Silber und Mario Hammer und Lena Tippel holten sich im Unified Paarlauf Gold. "Mario und ich haben tolle Bewertungen bekommen - so wie die Sportler einen Level über uns." freut sich Tippel. Die Menschen werden je nach ihren Geschicklichkeiten in Leistungsgruppen aufgeteilt, je acht Sportler treten gegeneinander an.
Sind die Kainbacher dieses Jahr ans andere Ende der Welt gefahren, geht es 2017 mit einem Heimspiel weiter: Die nächsten Weltwinterspiele finden in Schladming und Graz statt.
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