12.12.2017, 10:17 Uhr

Ab 2018: Lichtsafari für mehr Sicherheit

Für mehr Sicherheit durch bessere Beleuchtung setzen sich Manuel Leitner, Mario Eustacchio, Siegfried Nagl und Kurt Kemeter (v. l.) ein. (Foto: Stadt Graz/Fischer)

Politik und Polizei wollen in Graz dunkle Ecken besser ausleuchten.

Im Rahmen der Initiative "Gemeinsam sicher in Graz" präsentierten Bürgermeister Siegfried Nagl und Stellvertreter Mario Eustacchio mit Stadtpolizeikommandant Kurt Kemeter und Manuel Leitner, dem Sicherheitskoordinator der Grazer Polizei, eine neue Offensive gegen Einbrüche.

"Es geht um den Einsatz von einfachen Mitteln wie Zeitschaltuhren zur Simulation von Anwesenheit in Wohnräumen durch Licht", bekräftigt Nagl. Generell gehe es darum, "das subjektive Sicherheitsgefühl der Menschen zu erhöhen", so Eustacchio, der in Gemeindebau-Siedlungen auf "Lichtsafari" gehen und mehr Beleuchtung anbringen will. "Wir schauen uns an, wo wir dunkle Ecken ausleuchten können." Auch ein Konzept zur verstärkten Anbringung von LED-Lampen, wie im Volksgarten bereits durchgeführt, wird entwickelt. Insgesamt sei die Situation aber nicht besorgniserregend. "Die Zahl der Einbrüche ist rückläufig. 2009 verzeichneten wir 742 Delikte, 2016 lagen wir bei 500", bekräftigen Kemeter und Leitner.

Alle Informationen zum Thema Sicherheit sind im "SINFO", dem Sicherheitsinformationszentrum Graz, im Gebäude der Feuerwehr am Lendplatz, Keplerstraße 25, kostenlos erhältlich.

Info-Stunden,

die vom kriminalpolizeilichen Beratungsdienst abgehalten werden, finden dienstags von 15 bis 17 Uhr statt. Die nächsten Termine sind am 19.12. und nach Weihnachten am 9.1.
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