03.02.2012, 21:32 Uhr

Eishockey STEHV Eliteliga: Die Raptors Eisenstadt ziehen mit Heimsieg gegen die Frohnleiten Panthers ins Play Off ein.

EHV Raptors Eisenstadt -EC Panthers Frohnleiten 6:4 (1:0,3:2,2:2)
Tore: Lederer 3, Heinl 2, Berger bzw. Strassegger 2, Jäger 2
Strafen: 12 min.+ Disziplinarstrafe Berger bzw. 6 min.+ Disziplinarstrafen Kraxner, Thamer
Vor der guten Kulisse von rund 150 Zuschauern siegen die Raps gegen das Tabellenschlusslicht aus Frohnleiten mit 6:4, haben mit diesem Sieg das Play-Off-Ticket gezogen und nehmen vorerst den dritten Tabellenplatz ein!
In einem von Beginn an spannendem Spiel sind es die Raps, die das Heft in die Hand nehmen, mit guten Angriffen die Frohnleitener mehrmals ganz gehörig in Bedrängnis bringen, doch der Goalie der Steirer, Patrick Scheucher weiß dies mit tollen "Saves" geschickt zu verhindern. Erst in der 15. Minute können die Fans der Raptors erstmals jubeln, als Harald Heinl nach Vorspiel von Matthias Pierron die Scheibe im Tor der Steirer zum 1:0 versenkt.Mit diesem Treffer geht es auch in die erste Pause!
Im zweiten Spielabschnitt agieren die Raps entfesselt, wollen unbedingt mit weiteren Toren die schnelle Entscheidung herbeiführen und das Konzept geht vorerst auch auf - Oliver Berger, gerade von der Strafbank gekommen, netzt in der 25. Minute nach tollen Zuspiel von Clemens Takats zum 2:0 für die Raps ein. Von nun an mächtig Druck und Verkehr vor dem Tor der Steirer und in der 29. Minute können die Raps-Fans neuerlich jubeln - 3:0 durch Harald Heinl im Alleingang - welch ein herrliches Tor!!! Nachdem sich die Panthers durch eine kleine Bankstrafe selbst schwächen, gelingt den Raps im Power-Play in der 32. Minute durch einen Traum-Pass von Matthias Pierron das 4:0 durch Gerald Lederer. Doch wer glaubt, die Steirer geben sich auf, der irrt, denn sie starten eine Aufholjagd, bringen die Raps mit schnellen Angriffen unter Druck, und für diese Mühen werden sie in der 35. Minute zum 4:1 und in der 36. Minute zum 4:2 mit zwei schnellen Toren belohnt. Mit dem Stand von 4:2 geht es in die letzte Drittelpause!
Einen Start nach Mass in den letzten Spielabschnitt erwischen die Raps, denn in der 42. Minute können die in Eiseskälte ausharrenden Fans wieder über ein Raps-Tor jubeln - 5:2 durch Gerald Lederer nach Assist von Matthias Pierron. In weiterer Folge Chancen auf beiden Seiten, das Match entwickelt sich zu einem offenen Schlagabtausch und es sind die Gäste aus der Steiermark, die in der 50. Minute und in der 52. Minute auf 5:4 herankommen. Eine neuerliche Nervenprobe für die Raps, die sich diesen Sieg jedoch nicht mehr nehmen lassen. Die Parade-Linie Heinl, Pierron und Lederer erhöhen in der 54. Minute auf 6:4 - Torschütze Gerald Lederer. Dieser Treffer war auch gleich das letzte Tor an diesem Abend zum 6:4 Heimsieg der Raps!
Manager Hannes Wagner nach Spielende. "Ich bin erleichtert, dass wir heute die drei Punkte für den Einzug ins Play-Off geholt haben! Wir haben phasenweise sehr gut, bis zum 4:0 relativ sicher und konzentriert gespielt, sind dann aber etwas außer Tritt geraten und haben dumme Tore zum 4:1 und 4:2 bekommen, damit quasi den Gegner wieder ins Spiel gebracht. Auch im letzten Spielabschnitt beim Stand von 5:2 haben wir wieder so eine Konzentrationsschwäche gezeigt und den Gegner neuerlich zu zwei schnellen Toren verholfen. Das darf uns im Play-Off nicht passieren, sonst wird es sehr schwer werden!"


City Oilers Stockerau - Rattlesnakes Graz 5:6 (2:5,2:0,1:1)
Tore: Graf, Hecht, Gahleitner, Stipsits, Oschepp bzw. Weihs 3, Pretterhofer, Karel, Fladerer
Strafen: 16 min.+ Disziplinarstrafe Leander Schulter bzw. 16 min.
Nach der verpassten Play-off Teilnahme dürfte bei den Oilers die Luft draußen sein. Das soll die Leistung der Snakes nicht schmälern doch überraschend kam der Auswärtssieg der Grazer doch.
Zu Beginn dominierten die Niederösterreicher noch, mit dem Führungstreffer der Grazer in der 13. Minute zum 2:3 änderte sich das Spielgeschehen und die Gäste schossen sich einen beruhigenden Vorsprung heraus.
Die Aufholjagd der Oilers zeigte bei den Gästen Wirkung und nach 48 Minuten stand es plötzlich 5:5. Thomas Fladerer avancierte in der 58. Minute mit seinem Tor zum 5:6 zum Siegtorschützen.
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