Geisterjagd im GH Schwarz in Festenburg

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Bereits beim Eintreffen dieser „Geister – Experten“ fiel auf, dass der Parkplatz des bekannten Wirtes zur Gänze vollgeparkt war, sich aber kein menschliches Wesen im Gastzimmer befand. Diese unheimliche Situation schien fast zu eskalieren, als man Donnergeräusche und Blitze im Saal oberhalb des Gasthauses vernahm. Nun war es höchst an der Zeit, dem ganzen Spuk auf die Schliche zu kommen. Langsam und lautlos schritten die tapferen Männer des KÖG die Treppe zum Gasthaus-Saal hinauf, nahmen ihre einstudierten Positionen ein, und öffneten gekonnt leise die Saaltür.

Doch der Anblick, der sich den tapferen Männern bot, war nichts für schwache Nerven. Die „Wesen“ im vollbesetzten Saal brüllten die Eindringlinge in „mörderischer Lautstärke“ an. Kein Wunder, dass der Großteil der Geisterjäger panikartig die Flucht ergriff und – so heißt es von offizieller Stelle – bis zum heutigen Tage unauffindbar sind. Da der Geisterjäger-Obmann unter den zahlreichen Gästen aber auch Pfarrer Sighard Schreiner mit seiner Kamera entdeckte, beruhigte er sich langsam und wagte sich, mit zittrigen Knien in den Saal und versuchte den ganzen Spuk aufzuklären.

Ihm wurde bewusst, dass die Saalgäste nicht brüllten, sondern sich fast die Seele aus dem Leib lachten, weil die Profis des Theatervereins „Festenburg spielt“ vorne auf der Bühne mit ihrem Stück „Der verflixte Isnetboid“ ihr Bestes gaben, wodurch halt zwangsweise Tränen gelacht wurden. Und alsbald hörte man dann auch den „nervengeschädigten Geisterjäger“ in laut lachen. Und das bereits zu Beginn, als im Vorspann das „Zeit im Bild Spezial – Studio“ unter der Leitung von „Thomas Gremsl – Wolf“ sich dieser eingehendst mit Festenburgs Theaterpräsident Ing. Martin Unterberger über die mysteriösen Vorgänge rund um das neue Theaterstück kritische Fragen stellte. Im Anschluss daran bewies „Wetter Lady“ Regina Hofer durch ihre typischen lockeren „High – Heels Kurzschrittbewegungen“ dass sie ganz sicher die Lehrerin von Christa Kummer, der Original Fernseh – Wetter Lady ist, kann ja gar nicht anders sein. Überhaupt können die Darsteller von „Festenburg spielt“ wegen ihrer unglaublichen schauspielerischen Talente anscheinend alle Theaterstücke dieser Welt spielen.

Der Inhalt des neuen Stücks war daher gar nicht so ausschlaggebend, obwohl er bestens durchdacht war, aber der „böse Karl Brösel (Christian Inschlag) und seine robuste Frau Marianne (Kathrin Hofer), sowie deren Tochter Sarah Ginkerl (Bernadette Kirchsteiger) und Gastwirtin Regina Hofer vulgo Ludmilla Tratsch, sowie der durchtriebenen Baupolier namens Richard Lügner (Alexander Gremsl) und der „gscheite“ Lehrer Julius Meinzel (Christoph Lechner) sind einfach perfekte Lachmuskeltrainer! Francesco di Zigano, gespielt von Gerhard Inschlag ist sowieso schon eine Festenburger Theaterlegende und angeblich hat Festenburgs Pfarrer Sighard Schreiner den Dorfpfarrer des Theaterstücks Thomas Gremsl gebeten, ihn in Notfällen in Zukunft zu vertreten?! Die Hauptrolle des Stücks - der Geist Isnetboid - spielte Theaterpräsident Martin Unterberger selbst und es hätte dafür keinen geeigneteren geben können, denn allein schon der Name Unterberger deutet leise darauf hin, dass der gute Martin vielleicht weitschichtig mit der Underberg – Dynastie (ein schweizerischer Spirituosen-, Wein- und Sektkonzern mit deutschen Wurzeln) verwandt sein könnte, und deshalb für eine „Geist-Rolle“ prädestiniert ist. Außerdem war auch das Ambiente, also der Saal des GH Schwarz - so betrachtet – „geistig“ bestens dafür geeignet!

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