Shops "poppen" in Fürstenfeld auf

Mit der Eröffnung der beiden Pop-up-Stores "Liebe isst" und "De Merin" startete offiziell das Projekt "Stadt-Land. Aus der Region für die Region" in Fürstenfeld.
  • Mit der Eröffnung der beiden Pop-up-Stores "Liebe isst" und "De Merin" startete offiziell das Projekt "Stadt-Land. Aus der Region für die Region" in Fürstenfeld.
  • hochgeladen von Veronika Teubl-Lafer

Unter dem Titel "Stadt-Land. Aus der Region, für die Region" startete in Fürstenfeld jüngst ein Pilotprojekt zur Belebung der Innenstadt. Neben der Forcierung von Start up`s (junges Unternehmen mit kreativer Geschäftsidee), wie zuletzt die "Shopping Mitte", setzt man in nächsten Schritt auf sogenannte "Pop-up-Stores", also temporäre Kurzzeit-Läden mit dem Ziel, leerstehende Verkaufsflächen zu beleben.
"Geplant ist, dass die Shops alle vier bis sechs Wochen wechseln. Wünschenswert wäre es natürlich, wenn der eine oder andere vom Pop-up zum Start up wird und ganz in Fürstenfeld Fuß fasst", verdeutlicht Volker Meier von der Werbegemeinschaft Fürstenfeld die Vision.

Vom Pop-up zum Start-up?

Gestern eröffneten die ersten beiden "Pop-up´s" in der Bismarckstraße. Bis Ende Dezember bereichern die Greißlerei "De Merin" aus Straden und "Liebe isst" aus Hartberg das Fürstenfelder Angebot. Das von Werbegemeinschaft Fürstenfeld getragene und von der LEADER Region Thermenland-Wechselland geförderte Projekt ist mit einer Laufzeit von eineinhalb Jahren angesetzt. "Die Pop-up-Geschäfte sollen keine Konkurrenz zu den bestehenden Fürstenfelder Betrieben sein, sondern den Branchenmix erweitern", betont Projektbetreuer Robert Gether.

Win-Win Situation

So würde das Projekt auch eine Win-Win Situation sowohl für die Stadt als auch für die einzelnen Unternehmen darstellt. Unternehmen aus anderen Region könnten die neue Verkaufsplattform zur Gewinnung von Neukunden nutzen; die Stadt im Gegenzug die Frequenz erhöhen. Kunden würden von einem breiteren Angebot profitieren und das trotz kurzer Wege.
Auch Bürgermeister Werner Gutzwar begrüßt die Idee und betonte, dass eine moderne Stadt im Wettbewerb für neue Konzepte und Ideen offen sein muss. Wichtig sei es durch solch ein Pilotprojekt "Erfahrungen zu sammeln, um herauszufinden, ob diese auch langfristig Früchte tragen. Im optimalen Fall wird das in der Stadt positive Impulse bewirken." Überzeugt davon ist LAbg. Hubert Lang, der in dem Fürstenfelder Konzept ein Vorzeigeprojekt für andere oststeirische Städte sieht, das weiter ausgebaut und forciert gehört.

Details zum Projekt

  • Name: Stadt Land - Aus der Region für die Region
  • Pop-Up-Stores, Start Ups, Kunst- und Handwerkszentren
  • Erhöhung der Kundenfrequenz, Erweiterung des Branchenmix
  • interessierte Unternehmen können sich beim Verein Werbegemeinschaft Fürstenfeld, Tel: 0664 85 33 082 melden.

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