Ziegen, Schafe und alles in chilischarfem "Bio"

Bio-Fest: Josi Thaller, Barbara Wagner, Martin Hamker und Bgm. Werner Gutzwar präsentierten das Programm.
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  • hochgeladen von Waltraud Wachmann

Das diesjährige Fürstenfelder Bio-Fest am 24. September mit Beginn um 10 Uhr auf dem Hauptplatz steht unter dem Motto "Scha(r)f" gemäß der Devise, wenn Schaf und Ziege sowie Pfefferoni und Chili vom Biobauern aus der Region stammen, ergänzen sich diese im Geschmack hervorragend. Die beiden Organisatoren des genussreichen Herbstfestes, Josi Thaller als Vorsitzender des Tourismusverbands der Thermenhauptstadt und Martin Hamker seitens der heimischen Biobauern können unter Beteiligung von rund 30 Bio-Landwirten mit einem feinen kulinarischen Speisenangebot von der Erdäpfelwurst und der Riesenpalatschinke bis hin zur Gemüsepfanne, Schafkäse- und Chilivariationen, einem gegrillten Schaf am Spieß sowie allerlei Biologischem für Naschkatzen aufwarten. Dazu werden Natursäfte, Biobier und frischer Sturm gereicht.

Buntes Programm

Das Programm erstreckt sich über lustiges Bauerngolf, Filzen, eine kreative Keramikwerkstatt, Ponyreiten, einem Streichelzoo sowie ein Kasperltheater, damit auch die kleinsten Besucher auf ihre Kosten kommen. Produkte wie Honig, Dinkelwaren, Bio-Kernöl oder Naturkosmetik können ebenfalls erstanden werden. An einem eigenen Infostand über die biologische Landwirtschaft können Besucher Wissenswertes erfahren. Für den musikalischen Rahmen sorgen Toni Schiffer und seine Steirische Mischung und ab 15 Uhr "Moritz Weiß and friends" mit Jazzklängen. Beim Gewinnspiel mit Schätzfrage gibt es ein Thermenwochenende für Zwei sowie weitere attraktive Preise wie Thermeneintritte zu gewinnen. Die Verlosung findet um 17 Uhr statt.

Faktor Tourismus

"Wir freuen uns, dass jedes Jahr die Anzahl der teilnehmenden Biobauern beim Fest steigt. Das hat damit zu tun, dass es immer mehr Biolandwirte gibt", so Martin Hamker. Für den Touristiker Thaller sind die heimischen Bauern ebenso ein wichtiger Faktor im Tourismus. "Das warme Wasser allein macht es nicht aus. Unsere schöne Landschaft wird von den Bauern gepflegt und erhalten, die regionale Kulinarik zählt zu unseren Zugpferden", berichtet der Touristiker davon, dass der Tourismus im Steirischen Thermenland 20.000 Arbeitsplätze sichert und eine Wertschöpfung von 274 Millionen bringt.
Ähnlich sieht es der Fürstenfelder Bürgermeister Werner Gutzwar. "Unsere Biobauern sind sehr beständig in ihremTun. In der Erntezeit ist es besonders wichtig, dass die Stadt gut präsentiert wird", darf sich der Stadtbürgermeister zunächst einmal über einen besonders erfolgreichen touristischen Fürstenfelder August freuen. So verzeichnete etwa das Familien- und Jugendgästehaus in der Burgenlandstraße im abgelaufenen Monat seit Bestehen des Beherbergers die stärkste Buchungslage.

Autor:

Waltraud Wachmann aus Hartberg-Fürstenfeld

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