Hartberg: Martschitsch folgt Pack

Vzbgm. Josef Fink, Bgm. Marcus Martschitsch, BH Max Wiesenhofer (v.l.).
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Die Neuwahl des Hartberger Bürgermeisters stand im Mittelpunkt der jüngsten Gemeinderatssitzung. Einziger Kandidat für die Nachfolge von Karl Pack (ÖVP), der ja bekanntlich mit 30. Juni seinen Rücktritt erklärt hatte, war der bisherige Vizebürgermeister Marcus Martschitsch (ÖVP). Und der 48-jährige Unternehmer wurde mit 16 Stimmen zum neuen Gemeindeoberhaupt gewählt, 7 Stimmen waren ungültig. Neuer zweiter Vizebürgermeister ist der bisherige Eggendorfer Ortsteilbürgermeister Josef Fink (ÖVP), der es auf 17 Stimmen brachte. Die Angelobung erfolgte durch Bezirkshauptmann Max Wiesenhofer.

Appell zur Zusammenarbeit

Bgm. Martschitsch forderte in seiner Antrittsrede alle Gemeindemandatare auf gemeinsam für Hartberg und seine Bewohner zu arbeiten. „Wir müssen überlegt und sachorientiert an die anstehenden Aufgaben und Projekte herangehen und ich werde nichts unversucht lassen, mit großer Anstrengung unsere Stadt in eine positive Zukunft zu führen; und dazu lade ich euch alle herzlichst ein.“

Vorkaufsrecht für das Schloss

Unter Punkt 9 stand dann gleich die erste Nagelprobe für den neuen Bürgermeister auf der Tagesordnung; das Vorkaufsrecht für das Hartberger Schloss für den Frischekosmetikhersteller Ringana. Aus Sicht von Ringana Bedingung für den Verbleib in der Innenstadt und für weitere Investitionen. Gegenleistung ist ein 20-jähriger Mietvertrag, der der Gemeinde rund 1,2 Millionen Euro an Einnahmen bringt. Möglich wurde diese neuerliche Abstimmung, weil für die Einräumung dieses Vorkaufsrechtes eine einfache Mehrheit reicht, nicht wie ursprünglich angenommen eine Zwei-Drittelmehrheit.
Nach längeren Diskussionen – sowohl VP-Mandatar Ludwig Robitschko, als auch Grün-Stadtrat Christoph Wallner sprachen sich massiv gegen das Vorkaufsrecht aus – dann die Abstimmung: 17 Gemeinderäte für das Vorkaufsrecht, 6 dagegen. „Damit haben wir sogar die Zwei-Dittelmehrheit“, so der Kommentar von Finanzstadtrat Markus Gaugl.

Meinung: Vom Müssen und vom Können

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