Auf der Suche nach Heimat

Ausstellungsgestalter Andreas Lehner im Kreis einiger Eröffnungsgäste, darunter Vzbgm. Herwig Matejka und Pater August Janisch.
2Bilder
  • Ausstellungsgestalter Andreas Lehner im Kreis einiger Eröffnungsgäste, darunter Vzbgm. Herwig Matejka und Pater August Janisch.
  • hochgeladen von Alfred Mayer

Unter dem Motto „Woandershin; Einwandern – Auswandern“ beschäftigt sich die aktuelle Ausstellung im Museum Hartberg mit Wanderungsbewegungen von der Jungsteinzeit bis ins 21. Jahrhundert. Zur Eröffnung konnten unter anderem Vzbgm. Herwig Matejka und der langjährige Pfarrer von Hartberg August Janisch – vor vielen Jahren in das Stift Rein „ausgewandert“ - begrüßt werden.

Schicksalhafte Wanderungen

Vorgestellt werden Personen und Persönlichkeiten aus der Region, deren persönliche „Wanderung“ schicksalshaft wurde. Dabei wird auf ihre unterschiedlichen Beweggründe und Lebensläufe eingegangen, Motive und Ursachen von Migration werden aber auch allgemein erörtert. Durch Wanderungsbewegungen ist die Menschheit zu dem geworden, was sie ist und das betrifft auch unsere nähere Heimat. Ein Pfarrer aus Hainersdorf, eine Reiseführerin aus Shanghai, ein Buschauffeur aus Hartberg, eine Ingenieurin für Schuhverarbeitung aus Sarajevo, eine Kindergärtnerin? Sie alle und viele mehr sind entweder aus der Region Hartberg ausgewandert oder eingewandert. Ihre Beweggründe waren unterschiedlich und unterschiedlich ist es ihnen auch ergangen, als sie an ihren Zielorten ankamen und ihr Leben dort gestalteten. Die sehr persönlichen Schilderungen ihrer Erfahrungen bieten für die Besucher einen Anhaltspunkt, um sich intellektuell und emotional mit dem Thema Migration auseinanderzusetzen. Hartbergs Gründung im 12. Jahrhundert, die Vertreibungsgeschichten des 16. und 20 Jahrhunderts, aber auch die Auswanderungsbewegungen nach Amerika werden von Kurator Andreas Lehner angesprochen. Die BAfEP Hartberg und HLW Hartberg sind mit eigenen Teilprojekten vertreten. Ausstellungsdauer bis 12. November 2018.

Ausstellungsgestalter Andreas Lehner im Kreis einiger Eröffnungsgäste, darunter Vzbgm. Herwig Matejka und Pater August Janisch.
Pater August im Gespräch mit Dr. Reinhold Glehr, Obmann des Historischen Vereins Hartberg.
Push-Nachrichten auf dein Handy
MeinBezirk.at auf Facebook verfolgen
Die Woche als ePaper durchblättern
Newsletter deines Bezirks abonnieren

Kommentare

?

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Anzeige
Christoph und Martina Höller von der Firma Abdichtungstechnik Höller GmbH laden am 25. Mai ab 10 Uhr zur feierlichen Eröffnung des neuen Firmenstandortes in Schildbach ein. | Foto: Jeitler
22

Schildbach
Höller eröffnet Österreichs erstes Zentrum für Abdichtungstechnik

Die Leidenschaft für Kois und die Suche nach einem langlebigem Abdichtungsmaterial anstatt herkömmlicher Teichfolien führten Christoph Höller zu seiner unternehmerischen Berufung. Als gelernter Zimmerer und Bauwerksabdichter sowie geprüfter Aquakulturist vereint er in seinem Unternehmen, der Abdichtungstechnik Höller GmbH innovative Abdichtungstechniken und ein tiefes Verständnis für Wasser und sein Verhalten. Nun errichtete die Firma Abdichtungstechnik GmbH Höller einen neuen Firmensitz in...

  • Stmk
  • Hartberg-Fürstenfeld
  • Margot Jeitler

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.