02.06.2017, 08:10 Uhr

Positive Entwicklung am Arbeitsmarkt setzt sich fort

Freude bei AMS-Geschäftsstellenleiter Herbert Paierl.

Die aktuelle Arbeitsmarktlage im Mai 2017 im Arbeitsmarktbezirk Hartberg-Fürstenfeld.

Die positiven Nachrichten vom Arbeitsmarkt finden auch in diesem Monat eine Fortsetzung. Ende Mai sind insgesamt 2.092 Personen beim AMS Hartberg vorgemerkt. Damit wird der Vorjahreswert um genau 400 Personen unterschritten.
Relativ gesehen bedeutet dies einen Rückgang der Arbeitslosigkeit um 16,1%. Lediglich die AMS Bezirke Bruck/Mur und Weiz haben einen relativ höheren Rückgang zu verzeichnen als Hartberg.

Männer und Frauen profitieren

Die positive Entwicklung betrifft beide Geschlechter. Bei den Frauen reduzierte sich der Bestand auf 1.081 Vorgemerkte (minus 128 oder 10,6%), bei den Männern auf 1.011 (minus 272 oder 21,2%). Auch die Zahl der Zugänge in die Arbeitslosigkeit ist rückläufig. 246 Frauen und 224 Männer wurden im Laufe des Monats Mai vorgemerkt, das sind um 62 Personen oder 11,7% weniger als im Mai des Vorjahres.
Deutliche Rückgänge gibt es in den Tourismusberufen. Bei den Männern gibt es positive Entwicklungen in den Bau, sowie den Metall/Elektroberufen, bei den Frauen bei den Büro- und Handelsberufen. Von den 1.011 Männer sind 41,2% älter als 50 Jahre, allerdings gibt es in allen Altersgruppen, mit Ausnahme der über 60 Jährigen rückläufige Arbeitslosigkeit. Bei den Frauen sind 31% der Vorgemerkte älter als 50 Jahre, einen Rückgang gibt es hier aber nur bei den unter 55 Jährigen.

Problem Langzeitarbeitslosigkeit

Bei den Jugendlichen unter 25 Jahre beträgt der Rückgang sogar 31,7%
Als größte Herausforderung zeigt sich das Problem der Langzeitarbeitslosigkeit in Verbindung mit dem Alter. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen über 50 Jahre ist größer, als jene aller übrigen Altersgruppen.
Insgesamt 32 Asylberechtige sind Ende Mai arbeitslos vorgemerkt, weitere 14 befinden sich in Schulungen. Zwischen Jänner und Ende Mai konnten 24 Asylberechtigte eine Arbeit aufnehmen.
Der Stellenmarkt zeigt sich weiterhin sehr dynamisch. Sowohl bei den Beständen als auch bei den Zugängen werden die Vorjahreswerte deutlich überschritten. Den größten Bedarf gibt es im Tourismus, aber auch der Baubereich und Handel zeigt eine positive Entwicklung.
Im Bereich der Lehrstellensuchenden zeichnet sich für Schulschluss ein deutliches Überangebot an offene Lehrstellen ab. Allerdings gibt es weiterhin deutliche Disparitäten zwischen Lehrstellenangebot und den Berufswünschen der Jugendlichen.
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