Gefährlicher Fund im Bezirk Horn
Zwei Kilo Treibmittel im Müll entdeckt
- Ein ungewöhnlicher Fund sorgte am 20. Mai in einem Entsorgungsbetrieb im Bezirk Horn für einen Polizeieinsatz.
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Gefährlicher Fund in einem Entsorgungsbetrieb im Bezirk Horn! Mitarbeiter entdeckten bei der Müllsortierung rund zwei Kilogramm Treibmittel. Der Entminungsdienst rückte zur sicheren Abholung an.
HORN. Ein ungewöhnlicher Fund sorgte am 20. Mai in einem Entsorgungsbetrieb im Bezirk Horn für einen Polizeieinsatz. Ein Mitarbeiter entdeckte im Zuge der Müllsortierung verdächtiges Material und verständigte gegen 7.47 Uhr telefonisch die Polizei. Eine Streife rückte daraufhin zum Betrieb aus und zog aufgrund der möglichen Gefährdung umgehend den Entminungsdienst hinzu. Dieser übernahm schließlich die sichere Abholung des Stoffes. Verletzt wurde nach bisherigen Informationen niemand.
- Der Entminungsdienst rückte zur sicheren Abholung an.
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Bei dem sichergestellten Material handelte es sich um rund zwei Kilogramm Treibmittel in Form von Plättchen. Solche Stoffe werden unter anderem in der Kunststoff- und Gummiindustrie verwendet und können je nach Zusammensetzung gefährlich reagieren. Treibmittel werden häufig in Form von Plättchen, Schuppen oder Linsen gelagert und verarbeitet. Wie das Material in den Müll gelangte, ist derzeit nicht bekannt. Die genaue Herkunft sowie mögliche Hintergründe des Vorfalls sind Gegenstand weiterer Erhebungen.
- Ein Angestellter eines Entsorgungsbetriebes im Bezirk Horn erstattete am 20.5.2026 um 07.47 Uhr telefonisch Anzeige über die Auffindung von Treibmittel im Zuge der Sortierung des Mülls.
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Bezirkspolizeikommandantin Oberstleutnant Birgit Geitzenauer bestätigte den Einsatz und schilderte den Ablauf: „Ein Angestellter eines Entsorgungsbetriebes im Bezirk Horn erstattete am 20.5.2026 um 07.47 Uhr telefonisch Anzeige über die Auffindung von Treibmittel im Zuge der Sortierung des Mülls. Die Polizeistreife verständigte den Entminungsdienst, welcher die Abholung durchführte.“ Durch das rasche Handeln des Mitarbeiters sowie die Zusammenarbeit von Polizei und Entminungsdienst konnte der gefährliche Stoff ohne Zwischenfälle gesichert werden.
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