Kaiser-Maximilian-Preis
56 Bewerbungen aus 14 europäischen Staaten

Am Rande der Kaiser-Maximilian-Preisverleihung 2019 fanden Begegnungen zwischen jungen Leuten aus verschiedenen europäischen Ländern statt.
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  • Foto: Stadt Innsbruck/Die Fotografen
  • hochgeladen von Georg Herrmann

INNSBRUCK. Am 31. Jänner endete die Bewerbungsfrist für den diesjährigen Kaiser-Maximilian-Preis. Die Vielzahl an Bewerbungen spiegelt das hohe Interesse an dem mit 10.000 Euro dotierten Preis wider: Wurden 2019 insgesamt 15 Projekte eingereicht, gingen dieses Mal gleich 56 Bewerbungen aus 14 europäischen Staaten ein.

Puls der Zeit

„Das Engagement der Menschen verdeutlicht, dass trotz pandemiebedingter Herausforderungen stets Wege gefunden werden, die europäische Verbundenheit zu leben“, betont Bürgermeister Georg Willi. „Das diesjährige Thema traf den Puls der Zeit – das zeigen die vielfältigen Ideen, die bei uns einlangten. Wir konnten in diesem Jahr zahlreiche zusätzliche Länder, Regionen und Gemeinden dazu bewegen, ihre Ideen und Projekte einzureichen“, zeigt sich die zuständige Stadträtin Christine Oppitz-Plörer über den Erfolg begeistert.

Schirmherren

Mit den Präsidenten Anders Knape vom Kongress der Gemeinden und Regionen des Europarates (KGRE), Apostolos Tzitzikostas vom Europäischen Ausschuss der Regionen (AdR) sowie Magnus Berntsson von der Versammlung der Regionen Europas (VRE) und Stefano Bonaccini vom Rat der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE) konnten vier europäische Funktionsträger für die Schirmherrschaft gewonnen werden.

Europa im Fokus

Das Motto des diesjährigen Preises lautet „Herausforderungen gemeinsam begegnen – Europa stärken“, als Themenschwerpunkt wurde „Zivilgesellschaftliches Engagement und der Beitrag der europäischen Jugend in Zeiten der Krise“ gewählt. „Die Jugend hat uns gerade in den letzten zwei Jahren gezeigt, wie aktiv sie an der Gestaltung der europäischen Gesellschaft – und einer europäischen Zukunft – teilnimmt, denken wir nur an die Klimaschutzbewegung. Der diesjährige Themenschwerpunkt soll verdeutlichen, dass wir den Jugendlichen durch alle Gesellschaftsbereiche hindurch auf Augenhöhe begegnen und mit ihnen gemeinsam die Zukunft Europas gestalten wollen. Es ist unsere Aufgabe als politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger, bei allem, was wir tun, die Interessen der Jugend zu wahren. Deshalb legen wir im Rahmen des Kaiser-Maximilian-Preises dieses Jahr ein besonderes Augenmerk auf ihre Zugänge und ihre Initiativen“, erklärt Kultur- und Bildungslandesrätin Beate Palfrader. Ein Kriterium ist unter anderem der Bezug zur kommunalen und regionalen Ebene. Die Projekte müssen zudem innovativ sein und europäische Verbundenheit aufzeigen.

Wahl des Siegerprojekts

Die Sitzung der Fachjury, in der das Siegerprojekt gewählt wird, findet kommenden März statt. Die Jury setzt sich aus VertreterInnen des Landes Tirol, der Stadt Innsbruck, der Universität Innsbruck sowie des AdR, des KGRE, der VRE und des RGRE zusammen. Im kommenden Herbst soll der Preis verliehen werden.

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