Fridays For Future
SchülerInnen demonstrieren für sauberes Klima

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Seit Greta Thunberg medial präsent ist, sind sie weltweit vertreten: Die Freitags-Demonstration für die Zukunft. Wie ein Lauffeuer hat sich das Bewusstsein für die Umwelt, das Klima und das Dafür-Auf-Die-Straße-Gehen unter jungen Menschen verbreitet. Greta Thunberg ist nun schon mehrmals für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen worden.

INNSBRUCK. Trotz Regen versammelten sich heute über 4.000 SchülerInnen vor der Annasäule um für eine bessere Zukunft zu demonstrieren. Aufgerufen zu demonstrieren wurde weltweit: "Die Klimakrise ist die größte Bedrohung der Menschheit. Hunderttausende junge Menschen gehen deshalb am 15.03.2019 auf die Straße und fordern die Politik auf, endlich zu handeln!" Für das Klima, für einen vernünftigen Umgang mit der Umwelt, gegen das Plastik, generell gegen Umweltverschmutzung. Der Aufforderung sind viele gefolgt, es war kaum mehr ein Durchkommen durch die Maria-Theresien-Straße.

Friedliche Demo

Eine Sprecherin von fridays for future Innsbruck eröffnet die Demo durch das Mikrophon: "Das ist eine friedliche Demonstration für eine bessere Zukunft. Wir wollen keine Gewalt, wir wollen die Maria-Theresien-Straße sauber hinterlassen. Auch die Polizei ist da, für Sicherheit ist also gesorgt."
Viele Plakate werden in die Höhe gehalten, die meisten sind schlicht aus Pappe gebastelt. Rote Fahnen hängen im Regen.
"Haltet euch an die Wissenschaft! Der Klimawandel ist real, wir müssen reagieren!", tönt es durch ein Megaphon. "Die Erwachsenen sollen auf uns hören!", schreit eine junge Stimme in die Menge.

Auch die Politik meldet sich zu Wort:  „Ich bewundere das Engagement dieser jungen Menschen sehr, die sich für ihre Zukunft einsetzen und die das Recht zur freien Meinungsäußerung nutzen, um sich Gehör zu verschaffen. Es ist unsere Aufgabe, ihnen zuzuhören und sie ernst zu nehmen“, so Bildungslandesrätin Beate Palfrader. „Wer glaubt, dass junge Menschen sich nicht für Politik interessieren, irrt. Sie wollen mitreden und sie wollen mitgestalten. Ich freue mich, dass auch in Tirol so viele junge Menschen dazu bereit sind. Zivilcourage spielt in unserer Demokratie eine wesentliche Rolle und ist heutzutage wichtiger denn je“.

Die Tiroler Bildungsdirektion hatte im Vorfeld erklärt, von einem strengen Teilnahmeverbot abzusehen, da man die Demonstration als positive Aktion sehe. Die Demonstration in Innsbruck führte ab 10 Uhr von der Annasäule über die Museumstraße, den Hauptbahnhof und den Landhausplatz.

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