Volkskunstmuseum wagt sich an die "Migration"

Ausstellung im Volkskunstmuseum: "Hier zuhause. Migrationsgeschichten aus Tirol"
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  • Ausstellung im Volkskunstmuseum: "Hier zuhause. Migrationsgeschichten aus Tirol"
  • hochgeladen von Agnes Czingulszki (acz)

INNSBRUCK. Im Tiroler Volkskunstmuseum wird bis zum 3. Dezember 2017 eine Ausstellung zur Migration gezeigt: "Vor dreißig, vierzig Jahren wäre das nicht denkbar gewesen", ist sich Gerhard Hetfleisch vom Zentrum für MigrantInnen in Tirol (ZeMiT) sicher.

Arbeitsmigration der 60er und 70er

Heute gehört es zur Geschichte des Landes: die Arbeitsmigration der 60er und 70er Jahre, in der hunderte Menschen aus der Türkei oder Jugoslawien in die Tiroler Fabriken kamen. Ihre Leben und Schicksale werden durch zahlreiche Interviews, Alltagsgegenstände und Zeitungsausschnitte bei der Sonderausstellung "Hier zuhause. Migrationsgeschichten aus Tirol" verbildlicht.

Verknüpfung mit aktueller Migrationsgeschichte

Bis 2014 haben sich die Museen wenig mit diesem Thema auseinandergesetzt: Es existierte ein etwas chaotisches Archiv zur Migration. Heute setzt man sich mit der Geschichte der Migration intensiv auseinander: Nicht nur die vergangene, auch die gegenwärtige Migration soll dadurch thematisiert werden.
Die Ausstellung ist eine Zusammenarbeit zwischen den Tiroler Landesmuseen, dem ZeMiT den Instituten für Zeitgeschichte und Erziehungswissenschaften der Uni Innsbruck, der Stadt Innsbruck und dem Land Tirol.

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