Innsbruck Tourismus
Erfolgsbilanz trotz großer Herausforderungen

Ob Winterwandern, Skifahren oder Genuss der urbanen Angebote im Raum Innsbruck: Die Gäste in der Tourismusregion Innsbruck verlängern ihren Aufenthalt.
  • Ob Winterwandern, Skifahren oder Genuss der urbanen Angebote im Raum Innsbruck: Die Gäste in der Tourismusregion Innsbruck verlängern ihren Aufenthalt.
  • Foto: Innsbruck Tourismus / Christian Vorhofer
  • hochgeladen von Georg Herrmann

Neben einem Plus an Ankünften und an Nächtigungen ist auch die positive Entwicklung auf die Wertschöpfung ein Erfolgsfaktor der positiven Winter-Bilanz. 

INNSBRUCK. Trotz der herausfordernden Wintersaison und dem Rekordergebnis vom Vorjahr freut sich Innsbruck Tourismus über eine sehr positive Winter-Bilanz der Saison 2018/19. Neben einem Plus bei Ankünften von 3,6% (auf insgesamt 684.134) sowie bei Nächtigungen von 4,1% (auf insgesamt 1.593.869 Nächtigungen), wirkt sich eine leichte Steigerung der Aufenthaltsdauer positiv auf die Wertschöpfung der touristischen Leistungsträger aus.

Gemeinsame Vermarktung der Marke

Die Vermarktung der gesamten Destination unter der Marke Innsbruck sowie das „Denken über Destinationsgrenzen hinaus“ scheint Früchte zu tragen und soll in Zukunft mit dem neu entwickelten SKI plus CITY Pass und der Welcome Card Unlimited auf die nächste Stufe gehoben werden.

Wenig Schnee, viel Schnee: schwierige Vorzeichen

Wenig Schnee zu Saisonbeginn, zu viel Schnee und Straßensperren im Januar: Die Vorzeichen für die abgelaufene Wintersaison hätten schlechter eigentlich nicht sein können. Dass am Ende nun erneut ein Plus unter der Bilanz von Innsbruck Tourismus steht, freut Obmann Karl Gostner naturgemäß sehr: „Das Stadtgebiet, aber auch die Regionen Kühtai mit Sellraintal und Mieminger Plateau mit dem Inntal können nach dieser schwierigen Saison insgesamt ein hervorragendes Ergebnis ausweisen. Nach dem ausgezeichneten Ergebnis im letzten Winterhalbjahr haben wir mit neuerlichen Steigerungen speziell in diesem Winter nicht mehr gerechnet.“

Innsbruck Tourismus schwimmt gegen den Strom

Während österreichweit die Aufenthaltsdauer tendenziell sinkt, ist bei Innsbruck Tourismus ein gegenteiliger Trend erkennbar. So blieben in der Stadtregion im Winter 2018/2019 durchschnittlich 3.945 Gäste um eine Nacht länger, im Mieminger Plateau und Inntal beispielsweise blieben durchschnittlich gar 7.354 Gäste um eine Nacht länger als im Vorjahr. Karin Seiler-Lall, Direktorin von Innsbruck Tourismus sieht den Grund für diese erfreuliche Entwicklung in der strategischen Ausrichtung des Verbandes: „Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, den Gast und seine Bedürfnisse ins Zentrum zu stellen. Das heißt bei Produktentwicklungen aber auch in der Vermarktung beschreiten wir neue Wege.“ Innsbruck als starke Marke genieße mehr Aufmerksamkeit als es einzelne Regionen tun. Das sollte infolge zu einer längeren Aufenthaltsdauer führen und spiegle sich auch in der aktuellen Winterbilanz wider. „Das positive Ergebnis des Skiresorts Kühtai (+3,0% bei den Nächtigungen) ist – gerade in Anbetracht der schwierigen Schneeverhältnisse – ein weiterer Beweis dafür, dass die Strategie greift“, so Seiler-Lall.

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