09.11.2017, 15:19 Uhr

Diabetes betrifft immer häufiger Frauen

Am 14. November ist Weltdiabetestag - österreichweit gibt es 650.000 Diabetiker - Frauen sind besonders betroffen. (Foto: pixabay - Symbolbild)

Rund 199 Millionen Frauen weltweit leiden an Diabetes - Tendenz steigend. Daher befasst sich der diesjährige Weltdiabetestag mit dem Thema "Frauen & Diabetes"

In Österreich gibt es rund 650.000 Menschen mit Diabetes mellitus (Typ II) - die Zahl der Betroffenen steigt. Seit kurzem weiß man, dass es geschlechtsspezifische Unterschiede in Bezug auf die Erkrankung gibt. Dadurch steht der diesjährige Weltdiabetestag am 14. November unter dem Motto "Frauen und Diabetes - unser Recht auf eine gesunde Zukunft!".

Diabetes bei Frauen

Diabetes gehört zu den häufigsten Todesursachen bei Frauen. Auch jede siebte Geburt ist von Schwangerschaftdiabetes betroffen. Aber auch in der Funktion der Mutter sind Frauen jene, die sich mit Diabetes beschäftigen. Immer mehr Kinder sind von Diabetes betroffen. Die Frauen sind jene, "die langfristig die Gesundheit ihrer Kinder und Angehörigen beeinflussen können“, so Ulrike Mursch-Edlmayr, Präsidentin der Österreichischen Apothekerkammer. Eine gute Anlaufstelle, um Hilfe zu bekommen, sind die Apotheken. Hier wird gibt es die unterschiedlichsten Informationen von der Pflege bis hin zu Wechselwirkungen von Medikamenten bis hin zu Fragen, die das Leben mit Diabetes betreffen, so Ulrike Mursch-Edlmayr.

Was ist Diabetes?

Diabetes (auch Zuckerkrankheit) sind im Grunde zwei verschiedene Krankheiten. Bei beiden funktioniert die Regulierung des Blutzuckerspiegels durch das Hormon Insulin nicht.
Diabetes Typ I: Dies ist eine Autoimmunkrankheit, die Bauchspeicheldrüse bildet zu wenig oder gar kein Insulin.
Diabetes Typ II: Hier reagieren die Körperzelle nicht mehr richtig auf das Insulin. Die Zellen bekommen zu wenig Glucose, gleichzeitig steigt aber der Blutzuckerspiegel. Dies führt dann dazu, dass die Bauchspeicheldrüse immer mehr Insulin ausschüttet. Irgendwann ist sie überfordert und die Insulinproduktion lässt nach. Im Normalfall muss hier medikamentös eingegriffen werden.

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