01.09.2016, 14:50 Uhr

Tipps für mehr Sicherheit am Schulweg

Anlässlich des Ferienendes gibt die Polizei Tipps für mehr Sicherheit am Schulweg. (Foto: Sandor Jackal/fotolia)

In wenigen Tagen beginnt in Tirol wieder das neue Schuljahr. Um den Schulweg für die SchülerInnen der Tiroler Pflichtschulen sicherer zu machen, gibt die Tiroler Polizei Sicherheitstipps.

TIROL. Zu Schulanfang steigt die Unfallgefahr am Schulweg. Die Tiroler Polizei gibt daher Sicherheitstipps für das richtigen Verhalten im Straßenverkehr.

  • Erwachsene sind Vorbilder! Kinder orientieren sich an Eltern und anderen Bezugspersonen. Aus diesem Grund soll man sich als Erwachsener an die geltenden Vorschriften halten.
  • Schon vor dem ersten Schultag soll man mit seinem Kind den Schulweg abgehen. Allerdings ist der kürzeste Weg nicht immer der sicherste. Oft sind kleine Umwege mit Zebrastreifen oder Ampeln sicherer.
  • Schon vor Beginn des Schuljahres soll man mit dem Kind das Verhalten beim Überqueren der Straße, am Bus und an der Bushaltestelle üben.
  • Das Kind soll rechtzeitig lernen, dass man vor dem Überqueren einer Straße immer nach beiden Seiten schaut, bevor man losgeht. Wichtig ist es auch, dass während des Überquerens der Straße der Verkehr im Auge behalten wird.
  • Zebrasteifen sind gefährlicher als man glaubt, weil es immer wieder vorkommt, dass Fahrzeuglenker sich nicht entsprechend verhalten. Daher sollen die Kinder auch bei einem Zebrastreifen warten, bis alle Autos auf der rechten und auf der linken Seite angehalten haben, bevor man die Straße überqueren kann.
  • Kinder müssen im Auto altersentsprechend gesichert sein. Bis zu einem bestimmten Alter bzw. bis zu einer bestimmten Größe ist ein Kindersitz erforderlich. Kinder müssen unbedingt angeschnallt werden.
  • Kinder bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr müssen beim Radfahren einen Radhelm tragen (Radhelmpflicht). Das gilt auch, wenn das Kind in einem Fahrradanhänger transportiert wird oder auf einem Fahrrad mitgeführt wird.
  • Beim Lenken eines Fahrzeugs darf nur mit Freisprechanlage telefoniert werden. Auch alle anderen Kommunikationsmittel am Smartphone sind während des Fahrens nicht gestattet.
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