07.12.2017, 10:08 Uhr

Weiterhin Ausbau der Gewaltprävention

Häusliche Gewalt ist leider immer noch einer der häufigsten Gewaltformen. (Foto: pixabay.com)

Das Thema der Gewaltprävention nimmt eine immer wichtiger Position in der Landesverwaltung ein. Weitere Maßnahmen sind geplant sowie die Information zur Thematik und eine effiziente Bewusstseinsbildung.

TIROL. Nicht nur die häusliche Gewalt soll im Vordergrund stehen. Auch Gewalt gegen Minderjährige, ältere Menschen oder Menschen mit Behinderung sind in der Gewaltprävention vorgesehen. All diese Arten von Gewalt müssen bedacht werden, wenn man sich die Opferzahlen des Jahres 2016 ansieht: 1.148 Personen wurden Opfer von häuslicher Gewalt oder Stalking. Allein von 682 Anzeigen handelte es sich in Tirol um strafbare Delikte wie Körperverletzung oder Ähnliches. 

Hilfsangebote

„Die rechtlichen Grundlagen im Bereich des Opferschutzes sind grundsätzlich gut“, erläutert LRin Christine Baur. Doch darauf darf man sich nicht ausruhen. Weiterhin soll informiert werden und den Opfern mögliche Hilfen angeboten werden. Hilfsadressen findet man unter www.gewaltfrei-tirol.at hier sind alle Beratungsstellen und Einrichtungen Tirols aufgelistet. 
Zudem kann man sich rund um die Uhr kostenlos unter der Frauenhelpline 0800-222 555 informieren. 

Mehr zum Thema auf meinbezirk.at:
Schutz für Frauen: Neues Frauenhaus und Gewaltprävention
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