07.04.2017, 11:26 Uhr

Aktion 20.000 gegen Frauenarbeitslosigkeit

Gisela Wurm: „Aktion 20.000“ ist wichtig im Kampf gegen Frauenarbeitslosigkeit. SPÖ-Gleichbehandlungssprecherin für rasche Umsetzung (Foto: SPÖ Tirol)

Im Rahmen der Aktion 20.000 sollen neue Arbeitsplätze für langzeitarbeitslose Menschen 50+ geschaffen werden. Gisela Wurm drängt nun auf schnelle Umsetzung.

TIROL. Im Regierungsprogramm wurde vereinbart, die Aktion 20.000 ab 1. Juli 2017 umzusetzen. Gisela Wurm pocht nun auf der Einhaltung diese Vereinbarung. Diese sei - vor allem für ältere Frauen - wichtig.

Trendwende am Arbeitsmarkt

Am Arbeitsmarkt zeigt sich eine Trendwende ab - die Zahlen der Arbeitslosen sinken. Allerdings sind von diesem positiven Trend die Arbeitslosen über 50 ausgenommen. Hier ist die Zahl der Arbeitslosen stark gestiegen, so Gisela Wurm mit Verweis auf die AMS-Zahlen. Um diese Zahlen zu senken, schlug Bundeskanzler Christian Kern in seinem Plan A die Aktion 20.000 vor.

Aktion 20.000 gegen Frauenarbeitslosigkeit

Mit der Aktion 20.000 soll auch gegen die Arbeitslosigkeit älterer Frauen vorgegangen werden. „Gerade für ältere Frauen ist es wichtig, wieder einen Fuß in den Arbeitsmarkt zu bekommen, weil sie von Pensionsreformen mit einer lebenslangen Durchrechnung besonders betroffen sind und oft mit Teilzeitphasen ohnehin schon eine niedrige Pension zu erwarten haben“, so Gisela Wurm. Aus diesem Grund müsse die Umsetzung möglichst rasch beginnen.
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