18.01.2018, 11:46 Uhr

FPÖ spricht sich für Vereinheitlichung der Korridormaut aus

Eine Vereinheitlichung der Korridormaut ist das Ziel der FPÖ. (Foto: pixabay.com)

FPÖ-Landesparteiobmann LAbg. Mag. Markus Abwerzger verschaffte sich im Januar in einer zwei Tages-Tour einen Einblick in den Berufsalltag eines LKW-Fahrers. Mit dieser Aktion möchte Abwerzger auf eine Vereinheitlichung der Korridormaut aufmerksam machen, für die sich die FPÖ ausspricht.

TIROL. Von Tirol nach Italien und wieder zurück, FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger lernte die Strecke nochmal auf eine ganz neue Art des Reisens kennen. Er begleitete den Berufsalltag der Fahrer und Frächter und lernte so auch die Schattenseiten des Berufs kennen. Diese könnten mit einer Vereinheitlichung der Korridormaut teils behoben werden. Doch wie Abwerzger kritisiert, wurde in den letzten fünf Jahren nichts dergleichen durch die schwarzgrüne Landesregierung umgesetzt, weshalb die jetzigen Forderungen von LH Günther Platter in den Augen Abwerzgers "wenig glaubwürdig" erscheinen.
Zudem sieht Abwerzger in der Blockabfertigung keine Lösung und kritisiert die Dumpinglöhne, "denn fallweise werden die ausländischen Fahrer mit nur 200 bis 300 Euro angemeldet."
Der FPÖ-Politiker ruft dazu auf, "keine Stückwerke" zu produzieren, sondern eine "Gesamtstrategie" zu entwickeln. Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs, sowie den zweispurigen Bahnausbau der Strecke Ötztal-Bahnof bis Zams und der Rollenden Landstraße sind nach Abwerzger griffige Maßnahmen, die umgesetzt werden sollten. 

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