Hungerstreik
Schlagabtausch um den Hungerstreik am Bürglkopf

Es gab bereits medizinische Einsätze im Zuge des Hungerstreiks am Bürglkopf.
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  • Es gab bereits medizinische Einsätze im Zuge des Hungerstreiks am Bürglkopf.
  • Foto: ZOOM-Tirol
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FIEBERBRUNN/BEZIRK/INNSBRUCK (niko). Durch den Hungerstreik von Asylwerbern (mit negativem Bescheid, Anm.) rückte das "Rückkehrzentrum" Bürglkopf wieder ins mediale Interesse. Es führte auch zu einem politischen Schlagabtausch und zu einer Solidaritätsaktion in Innsbruck, so AktivistInnen sich in einen "solidarischen Hungerstreik" begaben. Der Streik in Innsbruck sollte solange aufrechterhalten werden, bis der Forderung der Streikenden am Bürglkopf nachgekommen wurde. Diese fordern mit ihrem Protest die Schließung des „Rückkehrzentrums“.

Die Schließung des „Rückkehrzentrums“ sowie eine Überführung in Grundversorgungseinrichtungen wird auch von Soziallandesrätin Gabriele Fischer (Grüne), der Neos-Sprecherin für Inneres und Asyl im Nationalrat, Stephanie Krisper, sowie weiteren Tiroler Landes- und KommunalpolitikerInnen gefordert, darunter LA Dominik Oberhofer (NEOS).

FPÖ-Chef LA Markus Abwerzger sprach in diesem Zusammenhang von "Schwachsinn", was in Pressemeldungen formuliert werde. Grünen, NEOS und SPÖ attestiert er einen "moralisch verwerflichen Umgang mit den BewohnerInnen der Asyleinrichtung".
Oberhofer (NEOS) lud daraufhin Abwerzger zum Lokalaugenschein nach Fieberbrunn in die "menschenunwürdige Unterkunft" ein.

Am Samstag war in Fieberbrunn eine Kundgebung mit der Forderung nach einer Schließung des Rückkehrzentrums angesetzt (16 Uhr).

Anfänglich waren 17 Bewohner im Hungerstreik, ehe sich die Zahl reduzierte; es mussten inzwischen auch mehrere medizinische Behandlungen durchgeführt werden.

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