09.09.2016, 13:36 Uhr

Fensterputzen ist (k)eine hohe Kunst

Jeder hat eigene Tricks für die Reinigung der Fenster. (Foto: CC0/Pixabay)

Wie man Fenster am besten streifenfrei und glasklar sauber bekommt, bietet viel Gesprächsstoff. Dabei ist die Reinigung recht simpel.

ÖSTERREICH. Für die Reinigung der Fenster sammeln sich in vielen Haushalten zahlreiche Utensilien und Putzmittel. Dabei genügen in der Regel klares, heißes Wasser ohne Zusätze, ein gewöhnlicher Schwamm, ein Gummiabzieher und ein Lederlappen oder Mikrofasertuch. Außerdem gilt es, einige wichtige Regeln zu beachten, damit das Fenster auch streifenfrei sauber wird.

Kein direktes Sonnenlicht

Fenster sollten weder an sehr kalten Tagen noch bei direktem Sonnenlicht gereinigt werden. Bei starker Kälte ist das Glas nämlich spröde - bei Sonnenschein verdunstet das Wasser schneller, wodurch möglicherweise Streifen auf der Scheibe zurückbleiben. Um zu verhindern, dass Kratzer entstehen, verwendet man am besten zwei Eimer Wasser: den einen für die Vorreinigung und den anderen für die Hauptreinigung.

Schritt für Schritt

Zuerst wird der grobe Schmutz mit dem Schwamm beseitigt. Hartnäckigen Flecken kommt man mit Essig, Öl oder Terpentin bei. Nach der Grundreinigung nimmt man frisches Putzwasser. Mit dem ausgewrungenen Mikrofasertuch dann die Scheibe wischen. Nun kann das Wasser mit dem Gummiabzieher entfernt werden. Das Nachputzen lässt sich auch mit einem Lederlappen erledigen. Dieser ist zwar etwas teurer als das Mikrofasertuch, dafür aber langlebiger. Auf Zeitungspapier sollte lieber verzichtet werden, denn die Druckerschwärze kann hässliche Flecken am Fensterrahmen hinterlassen. Entstehen dennoch Streifen am Fenster, ist das womöglich auf das Sonnenlicht oder auf ein nicht mehr ganz sauberes Mikrofasertuch zurückzuführen. Es kann auch am Putzwasser liegen: Daher bei jedem Fenster neues Wasser verwenden.


Es geht auch ohne chemische Putzmittel

Was Putzmittel betrifft, so kommt man auch ohne sie aus. Doch sie können dabei helfen, Streifen zu vermeiden. Dabei müssen es nicht immer Chemiekeulen sein. Zu Altbewährtem, das auch schon zu Omas Zeiten wirkte, zählen zum Beispiel Alkohol, Essig oder Salz - man setzt sie dem Putzwasser zu. Milchglas sollte überhaupt nicht mit aggressiven Reinigern behandelt werden. Heißes Wasser mit etwas Essig ist hier das Mittel der Wahl.
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